Einsortiert unter: Uncategorized, Urbanes Drumherum | Tags: Aero, Altona, Altonaer Rathaus, Docklands, Elbe, Fotos, Hamburg, Jean-Michel Jarre, Planetarium, Schnee, Städtereise, Städtetour, Winter
Der erste Besuch der Hansestadt dieses Jahr fiel äußerst früh ins Jahr. Aber dennoch war es witterungstechnisch außergewöhnlich vor Ort Schnee und Eiseskälte vorzufinden: bin ich doch am Tag der Abreise mit Sonnenschein und 8 Grad Plus losgefahren. Aber tatsächlich wurde es alle 100 km um satte zwei Grad kälter.
Diesmal stand ein Bummel quer durch Altona an und ein Besuch des Planetariums mit der Licht-, Sound- und Lasershow des gleichnamigen Albums „Aero“, die den Besucher auf einen audiovisuellen Trip des Elektronikpioniers Jean Michel Jarre schickte. Und das Wort Trip beschreibt diese Inszenierung wohl am besten: So viele Farben, Formen und Geräusche und dazu neuarrangierte Klassiker aus 40 Jahren Musikgeschichte lösten den Betrachter aus Zeit und Raum.
- Das weißes Haus: Blitzblank erstrahlt das Rathaus zu Altona
- Gedenken an einen großen Staatsmann: Kaiser-Wilhelm-I.-Reiterstaue
- Kaum zu glauben: Hamburg im Schnee
- Imposante Erscheinung: Der mehrfigurige Stuhlmannbrunnen in Altona
- Detailverliebt: Zahlreiche Randfiguren, wie diese Echse vervollständigen die Szene
- Mit Symbolik: Man versinnbildlicht hier den langen Konkurrenzkampf zwischen Hamburg und Altona in der Fischindustrie
- Gorillas im Nebel: Die Kranarmada vom Containerterminal Altenwerder (CTA)
- Diffus: Die wuchtigen Krananlagen am Löschkai vom Containerterminal Tollerort (CTT) verstecken sich im Dunst
- Schiff Ahoi: Ein Tanker schiebt sich aus dem Köhlbrand langsam auf die Elbe
- Altes hat Bestand: Saniertes Fabrikgebäude wird auch noch heute genutzt
- So etwas gibt’s wohl nur in Hamburg: Maritime Schrulligkeit am Straßenrand
- Entsorgen 2.0: Für das, was man selber nicht mehr gebrauchen kann, hat vielleicht jemand anderes eine Verwendung
- Alles ist käuflich – wenn auch in Klein: Die Cap San Diego als Modellschiff für schlappe 999 Euro
- NIx Tiltshift: Das ist wahrhaftig ein Modell
- Station mit Aussicht: Auf meiner Brücke bin ich Kapitän
- Model(l)quirl: Die Schiffschraube ist aus feinstem Messing
- Welcome to Gotham CIty: Das Planetarium
- Tradtion und Moderne liegen oft nah beieinander: Inschriften am alten Wasserturm
- „A.E.R.O.“ mischt die Sinneszellen auf: Die Show von Jean Mischel Jarre legt los
- Der Erde entschweben: Als Zuschauer verliert man sich in Zeit und Raum
- Immer wieder anders: Formen, Farben und Klänge schaffen ein irres Raumgefühl
- Als würde man schweben: Jarres Musik von der Platte „Aero“ zieht einem den Boden unter den Füßen weg
- 1A Trip ohne Drogen: Die Reizüberflutung ist durchaus gewollt
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Tags: Auto, Essen, Essener Motorshow, Messe, Motorsport, Tuning, Tuning-Salon
Früher war alles besser. Oder doch nicht? Messe, Mädelz und Motoren – mit diesen drei Worten könnte man die diesjährige Essener Motorshow grob umreißen. Andere würden wohl sagen: „Ach, also alles wie immer!“. Tja, irgendwie schon. Das gab’s ja alles schließlich auch schon früher. Aber mal im Ernst. Wer erinnert sich nicht noch an die vollmundigen Bekenntnisse der Automobilhersteller zur EMS im vergangenen Jahr? Scheinbar alles nur Lippenbekenntnisse. Von den Autobauern waren lediglich Skoda wieder dabei, und zur Überraschung BMW samt Mini. Honda, Mercedes, Hyundai, Alfa – Fehlanzeige. Naja, es war ja auch das IAA-Jahr, kann man den Herstellern zu Gute halten. Wie dem auch sei, früher war alles besser…
Motorsportmäßig gab’s dafür mächtig aufs Auge: Eine große DTM-Ausstellung, samt Tomczyks Meisterauto und den drei neuen Boliden für die kommende Saison, machten Lust aufs nächste Jahr. Darüber hinaus sorgten einige aktuelle F1-Renner für Aufsehen. Ansonsten gab die Szene dem Volk, wonach es verlangte: Getuntes in allen Variationen: effekthascherische Folien, bunte Felgen, Porno-Lacke, jede Menge Leuchten, Spoiler, Bassröhren und das grässliche Blender-Xenon für 25 Euro. Dagegen anstinken will seit einigen Jahren die Aktion „Tune it safe“, die der VDAT in Verbindung mit dem Reifenhersteller Hankook einst ins Leben rief. Ein Audi R8 in Streifenwagen-Optik als Mahnmal gegen unseriöses Geschraube. Ach ja, dann waren da noch die zweifelhaften „Tussis on Tour“, die auf Blondchen machten und in rosa Tüll ganz plump daherkamen. Dahinter versteckte sich ein Label aus Norddeutschland, die was herausbringen… ja, was eigentlich?
Mein Kumpels und ich hatten aber dennoch einen Heidenspaß an den Jungs, die bereits morgens um halb Elf gesammelte GFK-Bauteile und Endrohre über die Messe schulterten, ergötzten uns an den hübschen Oldtimern und entgingen den Fängen der ADAC-Stände durch weiträumiges Umlaufen. Nach rund 5 Stunden war dann aber auch für uns die Messe für dieses Jahr gesungen. Fazit: tja, früher war alles besser…
- Lernt schnell zu fliegen: Von Abt heißgemachter 2012er Beetle
- (C)artwork: Abt A8 mit dekorativem Blechkleid
- Helden meiner Kindheit: Röhrls und Geistdörfers Rallye Quattro Sport
- Geschüttelt, nicht gerührt: Lancia Delta HF Integrale als Dienstfahrzeug der Rallye Monte Carlo
- So sahen Sieger im 1956 aus: Jaguar Mark VII
- Wenn ich kein passendes Auto habe, baue ich mir eins: Autobauer Allard gewann 1952 auf seinem eigenen Auto die Rallye
- Zwerg der Geschichte: Mini als ehrwürdiger Sieger der 67er Rallye Monte Carlo
- Sportwagen müssen einfach rot sein: Lamborghini Countach
- Britische Noblesse aus längst vergangenen Tagen: MG A 1600 Roadster
- Geflügeltes Pferd: Pegaso Z102 Coupé Touring
- Silberpfeilschnell: Juan-Manuel Fangios Weltmeister-Auto, der W 196
- Formel USA: 1979 Penske PC7 pilotiert von Bobby Unser
- Retrorenner: Lucra LC 470 in der „Golf“-Edition
- Leitwerk: Filigrane Spoileretagere am 2011er DTM-A4
- Schluss mit lustig: Komplett geänderte Aerodynamik am 2012er A5
- Meistermacher: Martin Tomczyks DTM-A4
- Ganz schneller Briefzusteller: Postbeamter David Coulthard
- Chromjuwel: 2012er C-Klasse als Mercedes-Beitrag für die kommende DTM-Saison
- Erlkönig: Dieser BMW M3 geht in der DTM nächstes Jahr auf Punktejagd
- Alter Schwede, ohne Finnen: Neues Aerodynamikkonzept kommt ohne die filigranen Flügelchen aus
- Sauber gemacht: Renner von Kamui Kobayashi
- Kommt immer besser in den Tritt: Adrian Sutils Force India
- Drecksau: Artega GT mit konserviertem Rennstaub
- Aus dem selben (schnellen) Holz geschnitzt: Pierre Kaffer und sein VLN-Bolide F 458 Italia „Pinocchio“
- Ton in Ton: Passend zum Lack kommt das sportliche Carbon-Logo daher
- Formwandler: Audi A8 ohne seine typischen Seitenpanele
- Doppelt hält besser: Bissige Bremsanlage
- Muskeltier: Giftgrüner Charger
- The Beauty and the beast: Japan-Schönheit posiert an US-amerikanischem Blechkleid
- Wie es in den Wald ruft: So brüllt der 9ff-GT9CS heraus
- Teichmanns VLN-Teilnahme: Porsche 997 GT3
- Liebling, ich habe den GTC gepimpt: Steinmetz macht Ernst bei neuen 3-Türer
- Bottroper Unterstatement: Brabus veredelt den SLS-Roadster
- Da weiß man, was man hat: SLS-Feuerstuhl als Brabus 700 Biturbo
- En Voque: Auf Maß getrimmter Evoque
- Nicht am Lack lecken: Smarter A1 mit aufwändigem Dekor
- Effekthascherei: Klebefolie mit interessanter Struktur
- Follow Me, Men: TT-RS rutscht sich durch die Halle 6
- Dynamiker: Renn-Clio quietscht sich um die Ecken
- Zahlenspiel: Der Porsche 962 mit 503 Starts, 288 Siege, darunter sieben Mal LeMans, sechs Mal Daytona und vier Mal Sebring
- Gone in 60 Seconds: Eleanor lässt schön grüßen
- Wenn das Henry Ford wüsste: Ford Model A Hot Rod
- Ein bisschen Steampunkfährt immer mit: Bewusst abgegrabbelter Hot Rod
- Wenn Bastler Langeweile haben: Bumpercars für maximalen Spaß
- Könnte der Zeichenfeder eines H. R. Giger entsprungen sein: Custombike „Area 51″ von Wikked Steel
- Exot unter den Supersportlern: Nissan GT-R
- Sagt dem Tuning-Billigheimern den Kampf an: Audi R8 in der „Cop-Edition“ der „Tune it safe“-Kampagne
- Carlsson mit Dach: Edel veredeltes E-Coupé
- Feuerrotes Spielmobil: Irmscher möbelt den Astra auf
- Wenn’s gut werden soll: Dach absägen, WRC-Schnickschnack dran, fertig ist der Baumarkt-Fabia RS 2000
- Was bin ich: Der Sbarro Evoluzione ist eine Mischung aus Tarnkappenbomber und Lamborghini Aventador
- Scorpion King: IED SCORP-ION mit Stachel auf dem Dach
- Schulprojekt: Sbarro Speed’r aus Glasfieber
- Runde Wuchtbrumme: Citroen Hypnos
- Rennkarton: Sbarro Espera Supercharged
- Zurück aus der Zukunft: 50er Jahre Zukunftsmobil mit zeitgmäßen Materialien
- Mitfahrer: Peugeots will mit seinem HR1 auch auf den Coupé-SUV-Zug aufspringen
- Wenn Giugiaro zeichnet: VW erfindet den Polo neu
- Schickes Fliegengewicht: 700-Kilo-Studie MILA Aerolight von Magna Steyr
- Designhäppchen: Hübsches Zusammenspiel von Farbe, Form, Material und Dekor
- Giftschlange: AC Cobra in Warnfarbe
- Über Stock und Stein: 911er SC Safari von 1983
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Tags: Beschlagen, Fenster, Feuchtigkeit, Kalt, Reflexionen, Sonne, Sonnenaufgang, Wassertropfen
Wenn dieser Tage die Sonne scheint, dann sind die Nächte meist klar und kalt. Und zwar so kalt, dass sich an den Dachfenstern hinter den Jalousien gerne Feuchtigkeit bildet. Und morgens hat sich daraus ein feines Geflecht abertausender Wassertröpfchen auf der Scheibe ausgebildet. Dieses fand ich kürzlich bei der aufgehenden Sonne derart reizvoll, dass ich mir fluchs meine Kamera schnappte und die Glitzerwelt der kleinen Tropfen in einigen Bildern festhielt.
Here are the results:
- Nicht Pan Tau: Der Tscheche hat mit den Wasserperlen hier rein gar nix zu tun
- Feuerball: Die Sonne brennt sich durch die Beschlagung
- Reizvolle Kombi: Himmel, Sonne und Tropfen bieten nette Farbmuster
- Ja ist denn heut scho’ Weihnachten?: Lichtergeflecht aus tausend Sonnen
- Kirmes am Dachfenster: Bling-bling dank Sonne
- Das perlt: Jedes Tröpfchen hat seinen Platz
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Tags: Cadillac Eldorado Biarritz, Cap San Diego, Fotos, Hamburg, Michel, Panthera Rodizio, St. Michaelis, Städtereise, Städtetour
Ein vermutlich letztes Mal in diesem Jahr steuerten wir die schöne Hansestadt an. Abends stand unter anderem ein Besuch im „Panthera Rodizio“ im schmackhaften „Portugiesenviertel“ an. Wer noch nicht da war, und überdies auf deliziöse Fleisch- und Fischgerichte steht, ist bei diesem Brasilianer ganz hervorragend aufgehoben. Dies bekundete auch die Schlange vor der Restauranttür. Ohne vorherige Reservierung läuft hier nämlich überhaupt gar nix. Ach ja, als Tipp empfehle ich das Menü: „Rodizio“…
Der erneute Besuch auf dem Michel war auch diesmal wieder von diesigem Wetter begleitet. Ich habe einfach kein Glück. Dafür konnte ich abend an den Landungsbrücken ein paar Fotos vom illuminierten Hafen machen. Manchmal hat es doch etwas Gutes, wenn die Tage wieder kürzer werden.
Hier nun die Bilder…
- Pomp and Circumstances: Die sündhaft teure Elbphilharmonie bekommt endlich ihr Dach
- Altes Schätzchen: Barockkirche mit deutschlands größter Turmuhr
- Farben der Sasion: Der Michel eingerahmt von güldenem Herbstlaub
- Formwandler: Die Elbphilharmonie wird Hamburgs neue Landmarke
- Strange Days: Diesig, aber der Himmel brennt
- Schräger Coup von Hadi Teherani: Die schiefen Türme der Reeperbahn
- Die Stadt der Kirchtürme: Hamburgs Spitztürme überragen die Innenstadt
- Kling Glöckchen, kling: Blick in das große Glockenwerk der Michaeliskirche
- Nich nur für Seefahrer: Die Schifffahrtsglocke aus dem Jahr 1924
- Kirschroter Blickfang: Kreuzer Cadillac Eldorado Biarritz am Hamburger Straßenrand
- US-amerikanischer 50-Jahre-Schick: betörende Länge, Chrom-Zierrat in Hülle und Fülle und ein grandioses Blechkleid
- Verleiht Dir Flügel: Hübsche Haubenstatuette am Caddi
- Bright and Shine: Abends legt sich des Michels Fassade effektvoll ins Zeug
- Nachts sind alle Katzen Grau: Von wegen – die Cap San Diego beweist das Gegenteil
- 24/7: Im Hafen ist immer was los
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Tags: A 380, Airbus, Flugzeug, Frankfurt Airport, Großraumjet, LH, Lufthansa, Start
Auf dem Weg zur IAA hatten wir das Glück das derzeit größte Passagierflugzeug beim Starten vom Frankurt Aitport zu beobachten. Der mächtige Vogel hob sich fast schon ein weng schwerfällig in die Lüfte – naja, bei der Größe auch kein Wunder. Seit kurzem stehen bei der Lufthansa die ersten A 380-Maschinen im Liniendienst.
Die Fotos sind leider nicht von guter Qualität, da sie mit komplettem Zoom aus dem fahrenden Auto gemacht wurden.
- Von Frankfurt in die USA: Die Lufthansa fliegt drei Ziele mit dem A 380 an
- Der Sonne entgegen: Bereits 8 von 15 bestellten Maschinen sind im Einsatz
- Dem steigenden Passagieraufkommen im Flugverkehr geschuldet: Riesenjet Airbus A 380
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Tags: Auto, Frankfurt, IAA 2011, Internationale Automobilausstellung, Messe
Weiter geht’s mit der Bilderflut aus dem automobilen Epizentrum. Wer sich vielleicht gewundert haben sollte, wo denn Ford, Fiat, Volvo, Chevrolet, BMW, Mini und Konsorten bleiben, darf nun beruhigt runterscrollen und seine Lieblinge in Augenschein nehmen. Der erste Teil war noch mal hier: KLICK. Gentlemen, starten Sie Ihre Motoren:
- Wohltuendes fürs Auge: Altes Schätzchen Renault Floride
- Aus eins mach zwei: der Floride hörte in den USA auf den Namen Caravelle
- Alt aber immer noch schnell: Sebastian Vettel’s RB4 aus dem Jahr 2008
- Raumtransporter: Renaults Familienkutsche der Zukunft Frendzy
- Detailverliebt: Interessante Lösungen wie ein 37-Zoll-Bildschirm in der Beifahrertür sendet Botschaften nach draußen
- Amuse-Gueule: R-Space macht Spaß – vor allem Familien mit Kindern
- Van mit Spielplatz: Die Rückbank bietet Kindern viel Spielmöglichkeiten
- Schick in Schale: wilde LED-Spiegeleien auf dem Blechkleid des R-Space
- Take a closer look: Neues Famiiengesicht nebst Reifen samt auflackierter Felgenerweiterung
- 2 von 6: der Captur ist das zweite Auto in der Versinnbildlichung von Renaults „Vision eines kompletten Lebenszyklusses“
- LED-Spielereien mit Tiefenwirkung: 3D-Rücklichtkorpus mit Blinkerstreifen in den Kotflügeln
- Raumschiff: Infinitis Sicht einer Mittelklasse-Limousine
- Die etwas andere Formensprache: Organisch fließendes am Etherea-Studium
- Neueinsteiger: Nissans Edelmarke Infiniti fasst nun auch in Europa Fuß
- Nur gucken, nicht anfassen: gepimpter FX 50 S als Vettel-Edition und unverkäufliches Einzelstück
- Der Bulle von Milton Keynes: Vettel aktueller Brummer, der Red Bull RB7
- Silversurfer: McLaren MP4-26 von Lewis Hamilton
- Black Beauty: Renault R31 des ehemaligen Pilotiers Nick Heidfeld
- Flunder für den Rallyesport: Exige R-GT im Einsatz bei den Rallyes Monte Carlo, Tour de Corse und San Remo
- Das Insektengesicht ist fort: Elise S im schicken rot/schwarz
- Für die stramme Vorwärtsbewegung: Lotus Exige S verteilt 350 PS auf 1100 leichte Kilos
- Weiße Weste: Neuankömmling Range Rover Evoque
- Der Defender der Zukunft: Machbarkeitsstudie DC 100 in der geschlossenen Version
- Unterwegs zu den Krisenherden dieser Welt: Hilfsorganisationen sollen zu den Hauptabnehmern des neuen DC 100 zählen
- Für den echten Offroad-Cowboy: Offene Variante samt wasserfestem Interieur
- Kein Dachschaden: Oben ohne erlebt sich’s in der Natur noch intensiver
- Dreckspatz: Sieger-Defender der diesjährigen Land Rover Defender Experience Tour
- Wissen, was läuft: Dank BGAN-Satellitenmodem ging keiner verschütt
- Klingt wie ein Düsenjäger, sieht auch fast so aus: Jaguar’s Studie C-X16
- Mehr als Schall und Rauch: Adäquates Exhaust-System sorgt für die entsprechende Soundkulisse
- Aus C wird E: Der veritable E-Type-Nachfolger soll in Genf Anfang 2012 im Serientrimm dastehen
- Spiel 77: Einer von 77 One-77
- In leitender Position: Gewaltiger Heckdiffusor
- Carlsson spielte mit dem Smart
- Dreamliner: Alpina veredelte das BMW 6er Cabrio zum B6 Biturbo samt Abgasanlage von Akrapovic
- Sag zum Abschied ganz laut Servus: Wiesmanns „Final Edition“ nennt sich „Polar Bear“ und fällt auf
- Zutritt nur für Freizeitkapitäne: Das Innere gibt sich eisig maritim Babyblau
- 1 aus 18: Jeder der letzten Wiesmann Roadster MF3 bekommt ein anderes Farbschema
- Mansory macht noch schneller Mobil: Bentley Continental GT und Ferrari 458 Italia im Karbonlook
- Für Kontrast-Reiche: Ferrari 458 Italia für extrovertierte Geldgeber
- Sauber gezeichnet, wird aber irgendwie bekannt: Changan SUV als Mischung aus Kuga und Tiguan
- Elektriker: Weitere Studie eines unbekannten Kompaktklässlers am Changan-Stand
- Das spektakulärste Exponat der Chinesen: Changan Sense als nicht enden wollendes Sportcoupé
- Go West: Der russische Autobauer Yo-Auto probiert es mit einer eigenwilligen Van-Studie…
- … und dem hybriden Yo-Auto Concept, das über spektakuläre Türmechanismen verfügt
- Das waren noch Zeiten: Waschechter und bildschöner Porsche 356 der ersten Generation
- Automobile Zeitgeschichte: Mercedes 300 SL Flügeltürer von 1955
- Als das Auto krabbeln lernte: Ferdinand Porsche’s Ur-Käfer
- Gab’s auch mal von SIKU: VW Passat Variant als Pannenhelfer
- Alles ist relativ: So auch die SCHNELLE Medizinische Hilfe der alten DDR
- Auch schon früher wurde gerettet: Miesen-KTW auf einem Opel Rekord C
- Wirkt überraschend unamerikansich: Fisker Karma als Plug-In-Hybrid
- Hightech auf dem Dachboden: Solar Dach am Karma
- Kombiniere, kombiniere: Aus dem Karma wird ein Kombi namens Surf
- Bella Machina: Alfa Romeo 4C
- Halbstark: Der kleine Bruder des 8C gibt sich betont muskulär
- Insektoid: 4C-Heck könnte auch aus der Tierwelt entstammen
- Wie hingegossen: „Liquid Metal“ heißt der Lack, der die spektkuläre Karosserieform noch stärker hervortreten lassen soll
- Rivalen der Rennbahn: Scirocco-Jäger Hyundai Veloster bei seiner Europa-Premiere
- Mal schauen, ob’s angekommt: Auf der Fahrerseite gibts eine Türe und der anderen zwei Einstiege
- Mobilität der Zukunft: Hyundai fertigt Modelle zeigt seine Ideen der zukünftigen Fortbewegung
- Halb Boot halb Flugzeug: Maritimes Wasserfahrzeug
- Für die sportliche Weltumsegelung: Hyundai Genesis
- Dreckspatz: Ford Fiesta WRC
- Schneller als der Schall: Wer wollte, konnte sich als Rallyefahrer im Simulator versuchen
- Ford Capri 3.0: Probierstudie Ford Evos Concept
- Maikäfer flieg: Das Ein- und Aussteigen wird zu Erlebnis
- Volvo goes Motorsport: C 30 als WTCC-Einsatzfahrzeug
- Businessclass: Volvos Schlachtschiff „Concept You“
- Bitte einsteigen und wohlfühlen: Das Auto wird zum Lebensraum
- Stilsicheres Ende: Coupéhafter Heckabschluss gefällt fast immer
- Blechmonster: Cadillac CTS Coupé mit etwas üppigerem Hinterteil
- Zügiger Luftzerschneider: Mit dem Miray stellt Chevrolet seine Sportwagenzukunft vor
- Transformer: Der Miray könnte glatt dem neuestem Michael-Bay-Film entsprungen sein
- Trotz seiner imposanten Erscheinung einer von den Guten: Autobot Bumblebee
- Musclecar mit sexy Sound: C6.R Corvette aus LeMans 2011
- Volle Hütte: Ein Messebeuch wird zum Kontaktsport
- Formvariante Nummer 5: Das Coupé als weitere Option einen MINI zu fahren
- S(chickes) D(ing): MINI Coupé in der Dieselversion
- Optische Täuschung: Wir sind hier nicht in der Garage bei den 24 Stunden auf dem Ring, sondern auf dem Messestand in FFM
- Vom Rundkurs auf die Straße: Vom Ring-Renner gibt’s auch die Straßenversion als JCW
- Crosses Gefährt: Countryman als WRC-Offroader
- Make it your way: 1001 Teil zur individuellen Verzierung deines Mini
- Aus alt mach neu: Der neue 1er geht optisch kaum Experimente ein – bis auf die Scheinwerferform
- Familienrenner: Der neue M5 post fürs Publikum
- Breitbild: BMW startet seine Publikumpräsentation
- Hoch zu Ross: Prinz Poldi von Bayern rollt geräuschlos im historischen BMW 1600 mit E-Antrieb zum Interview
- Urban Racer: Der M5 poltert für zwei Runden übers Stand-Rund und schindet Eindruck
- Leisetreter: Der elektrische i3 als Starter für eine neue Subbrand bei BMW
- City Vehicle: Mit ihm stellen sich die Bayern die Mobilität in den Städten der nahen Zukunft vor
- Sexy Knauser: Der scharfe i8 als-Ressourcen-Sparer
- Doppeltes Flottchen: Ein hybrides Doppelherz mit 300 PS Systemleistung gibt ihm ordentlich die Sporen
- Time to say Goodbye: Tschüss Frankfurt, bis in 2013
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Tags: Auto, Frankfurt, IAA 2011, Internationale Automobilausstellung, Messe
Schwupps – schon sind wieder waren zwei Jahre ins Land gezogen, und die automobile Welt lud ihre Freunde erneut ins hessische „Mainhattan“. Dort feierten sich die Autobauer, und alle die damit zu tun haben, mit einem pompösen „Show’N Shine“ und einer amtlichen Premierenflut. Allen voran zahlreiche Elektroautos, von denen nun endlich auch die ersten Modelle in die Großserie gehen. Diese konnte man während der Pressetage dann auf dem Gelände der IAA probefahren. Allerdings musste man als Fußgänger ganz gehörig aufpassen, nicht von den lautlosen Stromern über den Haufen gefahren zu werden.
Einhelliges Designmerkmal der Studien waren dieses Jahr die sog. „Suicide-Doors“. Egal, ob Volvo Concept You, Ford Evos, Kia GT, BMW i3 oder auch Infiniti Etherea. Alle versprechen sich und uns damit ein großzügigeres Raumgefühl und leichteres Einsteigen. Und mit uns meine ich, die gefühlt 100.000 Besucher alleine am letzten Besuchersamstag. Verschiedendlich war das Personenaufkommen so hoch, dass zeitweise ganze Hallen gesperrt werden mussten.
Apropos Halle: Audi schaute bei BMW ab, und lieferte seinerseits ein 10 Millionen Euro teures, aber viel zu enges Ausstellungsgebäude samt Rundstrecke auf dem Freigelände ab. Ansonsten lagen die Unternehmensmarken allesamt dicht beieinander – gut so. Die üblichen Verdächtigen stellten ihre Schmuckstücke einmal mehr jeweils in komplett angemieteten Hallen aus: neben Audi auch BMW, VW (samt Konzerntöchter) und Mercedes. Während letzterer sich sogar traute die neue Monster-Zugmaschine, den neuen Actros, zu präsentieren. Mit Hilfe des eSmarts konnte man gar den alten Spieleklassiker Pong steuern.
Mein persönliches Highlight war aber der neu aufgelegte Beetle von VW (am originellsten davon in der „Fender“-Edition), der nun deutlich an Profil, Charme und Frische gewonnen hat. Auch die Chinesen wagten sich wieder einmal, wenngleich auch deutlich leiser auf das europäische Parkett: u. a. mit einer Studie, die nach einer Mischung aus VW Tiguan und Ford Kuga aussah. Naja, von den Chinesen haben wir ja hier auch nichts anderes erwartet. Ebenso wie sie auch unter den Autos lagen und jeden Quadratmilimeter fotografierten. Sie müssen halt noch viel abgucken lernen.
Ich selber ersparte mir die Herumkrabbelei und lichtete die Fahrzeuge lieber im Gesamten ab. Hier nun der erste Teil meines (äußerst umfangreichen) Bildberichts. Häff Fhun!
- Gelobtes Land: Willkommen im Tempel des Fahrvergnügens
- Bleibt alles anders: Mercedes’ Concept Vision A-Class zeigt wohin die Reise des kleinsten Benz geht
- Der Fahrerarbeitsplatz wird zum stylishen Wohnzimmer: Schicke Leichtigkeit gepaart mit edlem Material
- Scheibchenweise: Blick in die Tiefe eines Mercedes-Aggregats
- Schönes wird noch schöner: SLS AMG als Cabrioneuheit
- Quietscheentchen: Flouriszierender SLS AMG als Brennstoffzellen-Extremtester
- Der heilige Gral: Arbeitsgerätschaft von Michael Schumacher
- Der Tourenwagen wird schnittiger: C-Coupé für die 2012er DTM-Saison
- Federgewicht: Leichtgebauter Mercedes F125! mit Brennstoffzelle und neuem Antriebskonzept
- Interieur Deluxe: Der Arbeitsplatz versprüht wildledrigen Oberklasse-Charme
- Plastekugel: Smart und BASF studieren im Forvision neue, hochfeste Kunststoffe
- Sinnvolle Spökes: Propeller in der Heckleuchte schaufelt warme Luft nach draußen
- Reinliches Innenleben: Helles und stylishes Interieur
- Kein Leisetreter: C 63 AMG Coupé „Black Series“ für 115.430 Euro
- Lernen mit Rennsportoptik: Die neue B-Klasse als Fahrschulwagen
- Hingucker: Audis spektakuläre Agora
- Zeitreise in die 90er: Ankündigungstypo für die Wiederbelebung des Audi A2
- Kommt einem erstaunlich bekannt vor: Die Studienoptik erinnert leicht an seinen Urahn
- Ein A1 wird erwachsen: Der A2 als künftiger Konkurrent zur B-Klasse
- iRobot Reloaded: Cleanes, leichtes und futuristisches Inneres hätte durchaus aus Cupertino stammen können
- Safety First: Der erste Blinker, der über die gesamt Fahrzeuglänge wandert
- SUVs und kein Ende: Der kleinste und neueste ist der Q3
- Drei Farben Rot: Audi bekennt sich zur Hausfarbe
- Sportliches Understatement: Audi S7 Sportback
- Facelifter: Renovierter Audi A5
- Oben-ohne-Straßenrakete: R8 GT mit 5,2-Liter-V10 und satten 560 PS
- Citystromer: Audis Urban Concept-Studie
- Schick in Schale: Audi Quattro Concept
- DTM goes 2-Türer: Der A5 wird Audis Teilnahme an der reglementsrenovierten DTM
- Langstreckenbomber: Gruppe GT3 Audi R8 LMS
- Gewinnertyp: Siegerauto Audi R18 der 2011er 24 Stunden von LeMans
- Bekannte Chauffeure: Marcel Fässler, Benoit Tréluyet und André Lotterer
- Für die Zocker ab 18: Pong mit eSmarts
- Wer die weltweite Nummer 1 werden will: VW zeigt allen an wo es hingehen soll
- Wolf im Schafspelz: Gifitger GT-Up! (noch) als Studie
- Kontrastreich: Komplett verglaster Heckdeckel als Stylingfeature
- Die Legende lebt: Buggy Up! als wiederauferstandenes Fun-Relikt der 60er
- Keinen Platz für Spielereien: Alleine das Fahren reicht für maximalen Spaß
- Urlaubsvertretung: Mit E-Motor DER passende fahrbare Untersatz des künftigen Sommerurlaub
- Irgendwas zwischen Trabant 601 Kübel und Armani-Yacht: Der Giugiaro Up!-Azzurra polarisiert
- Noch ein Openwheeler für die Stadt: Der Stromer hört auf den Namen „Nils“
- Arbeitsgerät für das ganz grobe Gelände: 2011er Race Touareg 3 der Dakar-Sieger Gottschalk und Al-Attiyah
- Nomade: Dieser Touareg war ständig unterwegs
- Macht ab 2013 Druck im Dreck: VW Polo R als WRC-Muskelmini
- Knutschkugel mit Y-Chromosom: Der Beetle wird männlicher
- Kon(jung)tur: Mehr Ecken und Kanten fürs junge Publikum
- Krabbeltier auf Steroide: Seriennahe Studie des Beetle R
- Etwas hat überlebt: Lackiertes Blech als Zierrat
- Ein echter Rock’N Roller: Fender-Studie des Beetle betöhrt mit satten Sounds
- Pimp My Ride: Fender spendiert dem Foffi einen schicken Verstärker samt Klinkeneingang für eine Stromgitarre
- Kamina Burana: So muss ein typischer Käfer-Auspuff ausschauen
- Guitar Hero: Für Experten gibt’s neben dem Käfer gleich die passende Fender-Gitarre dazu
- Mission accomplished: Skodas Mission L als künftiger Designgeber und möglicher Favorit-Ahne
- In Between: Die Studie soll in Serie gehen und zwischen Fabia und Octavia positioniert werden
- Klon Wars: Seat stellt ein ähnliches Gefährt auf die Räder und nennt es IBX
- Dynamiker: Seats IBX soll eines Tages den „Audi“ Exeo beerben
- Primus inter Pares: Nachbau des weltersten Vollhybriden Semper Vivus von 1900
- E wie Erprobung: Boxster-Stromer als Versuchsfahrzeug
- Siegreich der grünen Hölle entkommen: Manthey-Porsche des 2011er 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring
- Graue Eminenz: Top restaurierter Urelfer
- Zeitloser Chick: Eine Karosserieform für die Ewigkeit
- Zurück ins Hier und Jetzt: 2012er Porsche 911 Carrera S
- Pausbäckchen: Das Heck ist noch etwas sexier geworden
- Liebe zum Detail: Selbst der Autoschlüssel hat die typische Porsche-Form
- Trio mit vier Rädern: Supersportler-Armada auf dem Lambo-Stand
- Ein Name, wie ein Sechs-Gänge-Menü: Lamborghini Gallardo LP 570-4 Super Trofeo Stradale
- Stealthbomber: Lamborghini Aventador LP700-4
- Fratzenschneider: Ferrari FF am Harman-Stand
- Nur Fliegen ist schöner: Peugeots Akku-Sprinter EX-1 steuert man mittels zweier Joysticks
- Minority Report meets Blade Runner: Der EX-1 ist aber kein Filmauto
- Gehöriger Flachmann: Peugeots Van-oder-Sportwagen-Studie HX1
- Take a seat: Loungeartiger Innenraum mit Kaffeautomat
- Im Quartettspiel sicher mit der längste seiner Zunft: Peugeot HX1
- Für Asphaltcowboys mit Familie: Peugeot 508 RXH
- Black Beauty: RCZ im 24-Stunden-Renntrimm
- 2011er LeMans-Leckerchen: Werks-Peugeot 908 Hybrid
- Pfützenspringer: WRC-DS3 pilotiert von Sébastien Loeb
- Individualverkehr wörtlich genommen: Citroen DS 3 selbst gebaut
- Rohrpost mit Hundeschnauze: Citroen Tubik will an die legendäre Wellblechgarage Typ H erinnern
- Ka, die Schlange stand Pate: Rückleuchten-Halozinogen im LED-Trimm
- In die Röhre geschaut: Wohlfühl-Gestühl im Citroen Tubik
- Im Schwebezustand: Eigenwillige Fahrwerkspräsentation am C5
- Die Zitrone ist reif: Opel Astra GTC im Serientrimm samt neuer Scheinwerfer
- Mischt die Golfklasse auf: GTC setzt auf flottes Karosseriedesign
- Volumenmodell ist hier wörtlich zu nehmen: Die dritte Generation des Familien-Zafiras
- Pampersbomber war einmal: Heutzutage hat im neuen Zafira modischer Chique Einzug gehalten
- Elektrischer Cityhopser mit historischem Namen: RAKe
- Sweet Little Sixteen: Den Zweisitzer darf sogar die ganz junge Kundschaft ab 16 Jahren fahren
- Bling-Bling: IQ als rollender DJ-Brüllwürfel und Discokugel
- Ilja Richter hätte seine helle Freude daran gehabt: Die rollende Disco
- Sushi-Canapé: Brachial-Japaner FT-86 II von Toyota soll Appetit auf den Celica-Nachfolger machen
- Tokyo Drift: Viel diffuses am Heck
- Langes Auto, kurzer Name: Die Studie Kia GT
- Nix für Selbstmörder: Einmal mehr gibt’s gegenläufig zu öffnende Türen
- Same, but different: Ein weiteres Kompakt-SUV, diesmal der Mazda CX-5
- Berganfahrhilfe: Dacia Duster „No Limit“ mit gewaltigem Pikes-Peak-Flügelwerk
Aufgemerkt: Hier gibt’s den zweiten Teil: KLICK!
Einsortiert unter: Lautmalerei | Tags: Albumreview, EBM, Futurepop, Plattenreview, Plattentipp, Synthpop, VNV Nation - Automatic

Da sind die Briten wieder: und wie! Man könnte gehässig sein und sagen: „Wieder alles beim alten“. Sind wir aber nicht und sagen: zum Glück! Die Hymnenschreiber rund um Ronan Harris von VNV Nation haben nun endlich ihren langerwarteten neuen Longplayer „Automatic“ veröffentlicht. Wie gewohnt geht das Werk in epischer Futurepop-Breite aber so etwas von ins Ohr und Tanzbein, dass es einem schon fast unheimlich wird.
Die CD startet mit „On-Air“ zwar noch verhältnismäßig gemäßigt, und von clubbigen Tanzhymnen daher noch keine Spur. Doch das ändert sich schlagartig, sobald die ersten hochmelodiösen Tonkompositionen von „Space & Time“ erklingen. Was Angels & Airwaves mit seinen sphärischen Klangfassaden für das Rockgenre ist, ist VNV Nation für die schwarze Elektronik-Fraktion. Irgendwie. Sauber, druckvoll und äußerst wortreich kommt der zweite Song des Albums daher. Sicher wird der (und die weiteren des Albums) in den Clubs dieser Welt bald rauf und runter laufen. Genauso, wie das folgende „Resolution“. Wegen solcher Stücke hat man die Futurepopper ins Herz geschlossen. Die erste Single „Control“ erinnert (weil sie akustisch ruppiger ist, und nicht einen auf „Friede, Freude, Eierkuchen“ macht) an „Chrome“. Kombiniere, kombiniere! Ich erkenne da mit dem Anfangsbuchstaben C noch weitergehende Ähnlichkeiten. Gänzlich tänzlich bleibt die Scheibe auf einem hohen Niveau.
Es ist Halbzeit und mit „Goodbye 20th Century“ kehrt etwas Ruhe ein. Das orchestral anmutende Instrumentalstück lädt zu einer entspannenden Reise mit dem Kopfkino ein. Führt uns auf eine phantasievolle Reise. „Nova“, welches in Vergangenheit bereits mehrfach live „angetestet“ wurde, schließt dramaturgisch perfekt an den ruhigen Vorgänger an.
Genug gekuschelt. Mit „Streamline“ und „Gratitute“ gewinnen die schwungvollen Melodeien wieder an Fahrt. Man merkt bereits jetzt, dass „Automatic“ ist ein richtig rundes Ding geworden ist. Es macht riesigen Spaß, den Silberling nicht nur einmal durchlaufen zu lassen. Das Teil muss man sich nicht schön hören, es gefällt einem auf Anhieb – oder eben nicht. Aber für solche sind solche Soundkompositionen eh nix. „Photon“ indes rockt instumental und nicht minder schön. Den würdigen Abschluss beschreibt das wundervolle „Radio“, mit dem Harris ein weiteres Mal seine textlichen Fähigkeiten unter Beweis stellt.
Tja, das war’s schon. Abschließend bleibt zu erwähnen, dass VNV Nation seine Hausaufgaben gemacht, und uns ein tolles Machwerk vor die Füße gelegt hat, mit dem man sich in seinen persönlichen Rausch tanzen kann. Aber leider, doch so ist es bei den Briten/Iren ja üblich, findet die atmosphärische Reise immer wieder viel zu schnell ein Ende. Jungs, baut mal ein Doppelalbum. Na, wie wär’s? Zum Glück aber, dass beim Futurepop die Zukunft schon jetzt beginnt! Sonst müssten wir auf solch eine Musik ganz schön lange warten…
Würmer für das Ohr und Zuckungen für das Bein: Space & Time, Resolution, Gratitude
Tracklist:
1. – On-Air
2. – Space & Time
3. – Resolution
4. – Control
5. – Goodbye 20th Century
6. – Nova
7. – Streamline
8. – Gratitute
9. – Photon
10. – Radio
Lauflänge: 7/10
Titelanzahl: 7/10
Ohrwurmfaktor: 8/10
Kaufst Du hier: poponaut.de oder im Plattenladen Deines Vertrauens
Einsortiert unter: Malwerk | Tags: Fleckie im Zirkus, Fleckies Reise, Illustration, Illustrator, Kinderbuch, Marienkäfer, Tiere, Zirkus
Neben meinem Fotohobby male oder zeichne ich gelegentlich. Im vergangenen Winter habe ich daher, in Zusammenarbeit mit Markus Grimm, zwei Kinderbücher illustriert. Markus erschuf die tollen Texte über den Marienkäfer Fleckie, der mit seinen Freunden aufregende Abenteuer erlebt.
Im ersten Buch „Fleckies Reise“ gerät Fleckie versehentlich in das Auto einer Familie und reist daher eher unfreiwillig in die französische Hauptstadt Paris, und seine Erlebnisse können kleine und große Kinder miterleben. Im zweiten Buch besucht Fleckie mit seinem Kumpel Eich, das Eichhörnchen, den großen Zirkus „Boogilino“ und erlebt das bunte Leben dort hautnah und lernt viele neue Freunde kennen.
Das Besondere an den Büchern ist aber, dass die Kinder am Ende die Geschichte selsbt weiterschreiben, und so ihrer Fantasie freien Lauf lassen können, oder wenn sie mögen eine Zirkusmanage nach ihren Vorstellungen zeichnerisch mit Leben zu füllen.
Das dritte Buch „Fleckies Speise“ stelle ich zu einem anderen Zeitpunkt vor.
- Coverversion: So sehen sie aus, die beiden Bücher
- Fleckie stammt aus dem sog. Faltental…
- … und geht im ersten Buch auf große Reise
- Kartenlesegerät: Fleckie studiert die Karte und kommt weit herum
- Raum für Ideen: Die Kinder dürfen die Geschichte weiterschreiben
- Abenteuersucher: Fleckie liest, dass der Zirkus in der Stadt ist
- Manege frei: Der Zirkus bietet neben Tieren auch Clowns und eine Popcornmaschine
- Wimmelbild: Viel Spektakel auf dem Zirkusplatz
- Schlad der Gerechten: Kräftetanken für die nächsten, großen Abenteuer
„Fleckies Reise“
erschienen im LOKOMOTION Verlag
64 Seiten
Alter: 6 – 11 Jahre
ISBN-10: 3940508209
ISBN-13: 978-3940508201
„Fleckies Zirkus“
erschienen im LOKOMOTION Verlag
64 Seiten
Alter: 6 – 11 Jahre
ISBN-10: 394050825X
ISBN-13: 978-3940508256
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Tags: Beleuchtung, Freilichtbühne, Illuminationen, Installationen, Klangwelten, Licht-Kunst-Festival, Lichtermeer, Live-Musik, Mülheim an der Ruhr, Park
Am vergangenen Wochenende lud das Licht-Kunst-Festival „freiLICHTbühne“ zu sphärischen Klängen und lichterlichem Spektakel in die Mülheimer Freilichtbühne ein. Dort rückten verschiedene Künstler den Park am Rande der Altstadt ins rechte Licht. Mit livemusikalischer Untermalung, Kunstraum-Installationen, Kurzfilmen mit Natursteinleinwänden oder übergroßen Projektionen bot jeder Winkel des Parks immer wieder neue interessante und spannende Augenblicke.
- Die altehrwürdige Freilichtbühne…
- … tauchen verschiedene Künstler in ein Lichtermeer
- Der alte Steinbruch wirkt dadurch noch plastischer
- Ein Fest für die Augen: Farben soweit das Auge reicht
- Von Orks und anderen Feen: Mystische Flecken bieten sich zu Hauf
- Licht aus – Spot an: Punktuell in Szene gesetzter Baumbestand…
- … bis hoch in die Wipfel
- Von wegen, nachts seien alle Katzen grau: Güldener Märchenwald
- Freilichtbühne goes Saturday Night Fever: Funky erleuchtete Durchgänge
- Inkas nun auch Mülheim: meterhohe Overhead-Projektionen mit fantastischen Dekoren
- Optische Täuschung: Übergroße Projektionen sorgen durch die Reflexionsfläche für ungewöhnliche 3D-Effekte
- Tiere und andere Teile: Ein Hamster aus diversen zellulosehaltigen Werkstoffen
- Going Green: Stimmungsvoll illuminierter Rosengarten
- Weniger ist manchmal mehr: Ein paar Fackeln am Wegesrand reichen durchaus mal aus
- Kunst im Raum: Windspiele entwickeln eine Eigendynamik
- Spektakel mit Botschaft: So ist es
- Farbiges Rund: strahlendes Rondell im Park
Mehr Infos gibt es unter den folgenden Links:
- freiLICHTbühne (offizielle Projektwebseite)
- Freilichtbühne (Vereinsseite)
- Freilichtbühne (Webseite der Stadt Mülheim)



































































































































































































































































































































