Eisschrank Hamburg

Der erste Besuch der Hansestadt dieses Jahr fiel äußerst früh ins Jahr. Aber dennoch war es witterungstechnisch außergewöhnlich vor Ort Schnee und Eiseskälte vorzufinden: bin ich doch am Tag der Abreise mit Sonnenschein und 8 Grad Plus losgefahren. Aber tatsächlich wurde es alle 100 km um satte zwei Grad kälter.

Diesmal stand ein Bummel quer durch Altona an und ein Besuch des Planetariums mit der Licht-, Sound- und Lasershow des gleichnamigen Albums „Aero“, die den Besucher auf einen audiovisuellen Trip des Elektronikpioniers Jean Michel Jarre schickte. Und das Wort Trip beschreibt diese Inszenierung wohl am besten: So viele Farben, Formen und Geräusche und dazu neuarrangierte Klassiker aus 40 Jahren Musikgeschichte lösten den Betrachter aus Zeit und Raum.



Essener Motorshow 2011
6. Dezember 2011, 21:23
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Früher war alles besser. Oder doch nicht? Messe, Mädelz und Motoren – mit diesen drei Worten könnte man die diesjährige Essener Motorshow grob umreißen. Andere würden wohl sagen: „Ach, also alles wie immer!“. Tja, irgendwie schon. Das gab’s ja alles schließlich auch schon früher. Aber mal im Ernst. Wer erinnert sich nicht noch an die vollmundigen Bekenntnisse der Automobilhersteller zur EMS im vergangenen Jahr? Scheinbar alles nur Lippenbekenntnisse. Von den Autobauern waren lediglich Skoda wieder dabei, und zur Überraschung BMW samt Mini. Honda, Mercedes, Hyundai, Alfa – Fehlanzeige. Naja, es war ja auch das IAA-Jahr, kann man den Herstellern zu Gute halten. Wie dem auch sei, früher war alles besser…

Motorsportmäßig gab’s dafür mächtig aufs Auge: Eine große DTM-Ausstellung, samt Tomczyks Meisterauto und den drei neuen Boliden für die kommende Saison, machten Lust aufs nächste Jahr. Darüber hinaus sorgten einige aktuelle F1-Renner für Aufsehen. Ansonsten gab die Szene dem Volk, wonach es verlangte: Getuntes in allen Variationen: effekthascherische Folien, bunte Felgen, Porno-Lacke, jede Menge Leuchten, Spoiler, Bassröhren und das grässliche Blender-Xenon für 25 Euro. Dagegen anstinken will seit einigen Jahren die Aktion „Tune it safe“, die der VDAT in Verbindung mit dem Reifenhersteller Hankook einst ins Leben rief. Ein Audi R8 in Streifenwagen-Optik als Mahnmal gegen unseriöses Geschraube. Ach ja, dann waren da noch die zweifelhaften „Tussis on Tour“, die auf Blondchen machten und in rosa Tüll ganz plump daherkamen. Dahinter versteckte sich ein Label aus Norddeutschland, die was herausbringen… ja, was eigentlich?

Mein Kumpels und ich hatten aber dennoch einen Heidenspaß an den Jungs, die bereits morgens um halb Elf gesammelte GFK-Bauteile und Endrohre über die Messe schulterten, ergötzten uns an den hübschen Oldtimern und entgingen den Fängen der ADAC-Stände durch weiträumiges Umlaufen. Nach rund 5 Stunden war dann aber auch für uns die Messe für dieses Jahr gesungen. Fazit: tja, früher war alles besser…



Liquid Air
18. November 2011, 16:59
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Wenn dieser Tage die Sonne scheint, dann sind die Nächte meist klar und kalt. Und zwar so kalt, dass sich an den Dachfenstern hinter den Jalousien gerne Feuchtigkeit bildet. Und morgens hat sich daraus ein feines Geflecht abertausender Wassertröpfchen auf der Scheibe ausgebildet. Dieses fand ich kürzlich bei der aufgehenden Sonne derart reizvoll, dass ich mir fluchs meine Kamera schnappte und die Glitzerwelt der kleinen Tropfen in einigen Bildern festhielt.

Here are the results:



Hamburger Herbst

Ein vermutlich letztes Mal in diesem Jahr steuerten wir die schöne Hansestadt an. Abends stand unter anderem ein Besuch im „Panthera Rodizio“ im schmackhaften „Portugiesenviertel“ an. Wer noch nicht da war, und überdies auf deliziöse Fleisch- und Fischgerichte steht, ist bei diesem Brasilianer ganz hervorragend aufgehoben. Dies bekundete auch die Schlange vor der Restauranttür. Ohne vorherige Reservierung läuft hier nämlich überhaupt gar nix. Ach ja, als Tipp empfehle ich das Menü: „Rodizio“…

Der erneute Besuch auf dem Michel war auch diesmal wieder von diesigem Wetter begleitet. Ich habe einfach kein Glück. Dafür konnte ich abend an den Landungsbrücken ein paar Fotos vom illuminierten Hafen machen. Manchmal hat es doch etwas Gutes, wenn die Tage wieder kürzer werden.

Hier nun die Bilder…



Airbus A 380 startet
2. Oktober 2011, 11:40
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Auf dem Weg zur IAA hatten wir das Glück das derzeit größte Passagierflugzeug beim Starten vom Frankurt Aitport zu beobachten. Der mächtige Vogel hob sich fast schon ein weng schwerfällig in die Lüfte – naja, bei der Größe auch kein Wunder. Seit kurzem stehen bei der Lufthansa die ersten A 380-Maschinen im Liniendienst.

Die Fotos sind leider nicht von guter Qualität, da sie mit komplettem Zoom aus dem fahrenden Auto gemacht wurden.



IAA 2011 – Teil 2
29. September 2011, 16:36
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Weiter geht’s mit der Bilderflut aus dem automobilen Epizentrum. Wer sich vielleicht gewundert haben sollte, wo denn Ford, Fiat, Volvo, Chevrolet, BMW, Mini und Konsorten bleiben, darf nun beruhigt runterscrollen und seine Lieblinge in Augenschein nehmen. Der erste Teil war noch mal hier: KLICK. Gentlemen, starten Sie Ihre Motoren:



IAA 2011 – Teil 1
27. September 2011, 20:43
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Schwupps – schon sind wieder waren zwei Jahre ins Land gezogen, und die automobile Welt lud ihre Freunde erneut ins hessische „Mainhattan“. Dort feierten sich die Autobauer, und alle die damit zu tun haben, mit einem pompösen „Show’N Shine“ und einer amtlichen Premierenflut. Allen voran zahlreiche Elektroautos, von denen nun endlich auch die ersten Modelle in die Großserie gehen. Diese konnte man während der Pressetage dann auf dem Gelände der IAA probefahren. Allerdings musste man als Fußgänger ganz gehörig aufpassen, nicht von den lautlosen Stromern über den Haufen gefahren zu werden.

Einhelliges Designmerkmal der Studien waren dieses Jahr die sog. „Suicide-Doors“. Egal, ob Volvo Concept You, Ford Evos, Kia GT, BMW i3 oder auch Infiniti Etherea. Alle versprechen sich und uns damit ein großzügigeres Raumgefühl und leichteres Einsteigen. Und mit uns meine ich, die gefühlt 100.000 Besucher alleine am letzten Besuchersamstag. Verschiedendlich war das Personenaufkommen so hoch, dass zeitweise ganze Hallen gesperrt werden mussten.

Apropos Halle: Audi schaute bei BMW ab, und lieferte seinerseits ein 10 Millionen Euro teures, aber viel zu enges Ausstellungsgebäude samt Rundstrecke auf dem Freigelände ab. Ansonsten lagen die Unternehmensmarken allesamt dicht beieinander – gut so. Die üblichen Verdächtigen stellten ihre Schmuckstücke einmal mehr jeweils in komplett angemieteten Hallen aus: neben Audi auch BMW, VW (samt Konzerntöchter) und Mercedes. Während letzterer sich sogar traute die neue Monster-Zugmaschine, den neuen Actros, zu präsentieren. Mit Hilfe des eSmarts konnte man gar den alten Spieleklassiker Pong steuern.

Mein persönliches Highlight war aber der neu aufgelegte Beetle von VW (am originellsten davon in der „Fender“-Edition), der nun deutlich an Profil, Charme und Frische gewonnen hat. Auch die Chinesen wagten sich wieder einmal, wenngleich auch deutlich leiser auf das europäische Parkett: u. a. mit einer Studie, die nach einer Mischung aus VW Tiguan und Ford Kuga aussah. Naja, von den Chinesen haben wir ja hier auch nichts anderes erwartet. Ebenso wie sie auch unter den Autos lagen und jeden Quadratmilimeter fotografierten. Sie müssen halt noch viel abgucken lernen.

Ich selber ersparte mir die Herumkrabbelei und lichtete die Fahrzeuge lieber im Gesamten ab. Hier nun der erste Teil meines (äußerst umfangreichen) Bildberichts. Häff Fhun!

Aufgemerkt: Hier gibt’s den zweiten Teil: KLICK!



Scheibe der Woche: VNV Nation – Automatic
20. September 2011, 16:24
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Da sind die Briten wieder: und wie! Man könnte gehässig sein und sagen: „Wieder alles beim alten“. Sind wir aber nicht und sagen: zum Glück! Die Hymnenschreiber rund um Ronan Harris von VNV Nation haben nun endlich ihren langerwarteten neuen Longplayer „Automatic“ veröffentlicht. Wie gewohnt geht das Werk in epischer Futurepop-Breite aber so etwas von ins Ohr und Tanzbein, dass es einem schon fast unheimlich wird.

Die CD startet mit „On-Air“ zwar noch verhältnismäßig gemäßigt, und von clubbigen Tanzhymnen daher noch keine Spur. Doch das ändert sich schlagartig, sobald die ersten hochmelodiösen Tonkompositionen von „Space & Time“ erklingen. Was Angels & Airwaves mit seinen sphärischen Klangfassaden für das Rockgenre ist, ist VNV Nation für die schwarze Elektronik-Fraktion. Irgendwie. Sauber, druckvoll und äußerst wortreich kommt der zweite Song des Albums daher. Sicher wird der (und die weiteren des Albums) in den Clubs dieser Welt bald rauf und runter laufen. Genauso, wie das folgende „Resolution“. Wegen solcher Stücke hat man die Futurepopper ins Herz geschlossen. Die erste Single „Control“ erinnert (weil sie akustisch ruppiger ist, und nicht einen auf „Friede, Freude, Eierkuchen“ macht) an „Chrome“. Kombiniere, kombiniere! Ich erkenne da mit dem Anfangsbuchstaben C noch weitergehende Ähnlichkeiten. Gänzlich tänzlich bleibt die Scheibe auf einem hohen Niveau.

Es ist Halbzeit und mit „Goodbye 20th Century“ kehrt etwas Ruhe ein. Das orchestral anmutende Instrumentalstück lädt zu einer entspannenden Reise mit dem Kopfkino ein. Führt uns auf eine phantasievolle Reise. „Nova“, welches in Vergangenheit bereits mehrfach live „angetestet“ wurde, schließt dramaturgisch perfekt an den ruhigen Vorgänger an.

Genug gekuschelt. Mit „Streamline“ und „Gratitute“ gewinnen die schwungvollen Melodeien wieder an Fahrt. Man merkt bereits jetzt, dass „Automatic“ ist ein richtig rundes Ding geworden ist. Es macht riesigen Spaß, den Silberling nicht nur einmal durchlaufen zu lassen. Das Teil muss man sich nicht schön hören, es gefällt einem auf Anhieb – oder eben nicht. Aber für solche sind solche Soundkompositionen eh nix. „Photon“ indes rockt instumental und nicht minder schön. Den würdigen Abschluss beschreibt das wundervolle „Radio“, mit dem Harris ein weiteres Mal seine textlichen Fähigkeiten unter Beweis stellt.

Tja, das war’s schon. Abschließend bleibt zu erwähnen, dass VNV Nation seine Hausaufgaben gemacht, und uns ein tolles Machwerk vor die Füße gelegt hat, mit dem man sich in seinen persönlichen Rausch tanzen kann. Aber leider, doch so ist es bei den Briten/Iren ja üblich, findet die atmosphärische Reise immer wieder viel zu schnell ein Ende. Jungs, baut mal ein Doppelalbum. Na, wie wär’s? Zum Glück aber, dass beim Futurepop die Zukunft schon jetzt beginnt! Sonst müssten wir auf solch eine Musik ganz schön lange warten…

Würmer für das Ohr und Zuckungen für das Bein: Space & Time, Resolution, Gratitude

Tracklist:
1. – On-Air
2. – Space & Time
3. – Resolution
4. – Control
5. – Goodbye 20th Century
6. – Nova
7. – Streamline
8. – Gratitute
9. – Photon
10. – Radio

Lauflänge: 7/10
Titelanzahl: 7/10
Ohrwurmfaktor: 8/10

Kaufst Du hier: poponaut.de oder im Plattenladen Deines Vertrauens



Fleckie, der Marienkäfer
8. September 2011, 16:21
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Neben meinem Fotohobby male oder zeichne ich gelegentlich. Im vergangenen Winter habe ich daher, in Zusammenarbeit mit Markus Grimm, zwei Kinderbücher illustriert. Markus erschuf die tollen Texte über den Marienkäfer Fleckie, der mit seinen Freunden aufregende Abenteuer erlebt.

Im ersten Buch „Fleckies Reise“ gerät Fleckie versehentlich in das Auto einer Familie und reist daher eher unfreiwillig in die französische Hauptstadt Paris, und seine Erlebnisse können kleine und große Kinder miterleben. Im zweiten Buch besucht Fleckie mit seinem Kumpel Eich, das Eichhörnchen, den großen Zirkus „Boogilino“ und erlebt das bunte Leben dort hautnah und lernt viele neue Freunde kennen.

Das Besondere an den Büchern ist aber, dass die Kinder am Ende die Geschichte selsbt weiterschreiben, und so ihrer Fantasie freien Lauf lassen können, oder wenn sie mögen eine Zirkusmanage nach ihren Vorstellungen zeichnerisch mit Leben zu füllen.

Das dritte Buch „Fleckies Speise“ stelle ich zu einem anderen Zeitpunkt vor.

„Fleckies Reise“
erschienen im LOKOMOTION Verlag
64 Seiten
Alter: 6 – 11 Jahre
ISBN-10: 3940508209
ISBN-13: 978-3940508201

„Fleckies Zirkus“
erschienen im LOKOMOTION Verlag
64 Seiten
Alter: 6 – 11 Jahre
ISBN-10: 394050825X
ISBN-13: 978-3940508256



Märchenwald für drei Tage

Am vergangenen Wochenende lud das Licht-Kunst-Festival „freiLICHTbühne“ zu sphärischen Klängen und lichterlichem Spektakel in die Mülheimer Freilichtbühne ein. Dort rückten verschiedene Künstler den Park am Rande der Altstadt ins rechte Licht. Mit livemusikalischer Untermalung, Kunstraum-Installationen, Kurzfilmen mit Natursteinleinwänden oder übergroßen Projektionen bot jeder Winkel des Parks immer wieder neue interessante und spannende Augenblicke.

Mehr Infos gibt es unter den folgenden Links:




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