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Deutschland 4, England raus! Die deutsche Elf hat in einem wahren Spielrausch gegen komplett neben sich stehenden Engländer vier satte Buden geknippst – allen voran “Man of the Match” Thomas Müller. Und noch eine Sache, die zwischen den beiden Nationen seit 44 Jahren schwelte, ist endlich ausgeräumt: WIR SIND ENDLICH QUITT FÜR’S WEMBLEY-TOR VON 1966! Kaum zu glauben, vier Jahrzehnte später wiederholt sich die Geschichte. Doch hier war die Pille nach einem Schuss von Frank Lampard im Kasten und alle 7 Milliarden Erdenbürger haben es so gesehen, nur das stockblinde Schiriteam nicht… We’re sorry for that England, but shit happens sometimes!
Deutschland ist im Anschluss voller Freude über das galaesque 4:1 und voller Vorfreude auf das Viertelfinale gegen Argentinien. Vamos!
NACHTRAG: Boar! Wer hätte das gedacht! Scheucht die Deutsche Elf Maradonas Mannen mit 4:0 frühzeitig auf die Heimreise. Und wieder schlägt der neue “Bomber” Müller zu. Früh und unerbittlich. Erst als die die “Albiceleste” wieder etwas Oberwasser zu erlangen schienen, schlägt erst Klose , dann Arne Friedrich (mit seinem allerersten Tor im Dress der Nationalmannschaft) zu und schließlich nomma Klose, der mit seinem vierten Turniertreffer den Sack zu macht. Buenos Adios, Argentina…
Grandios! Und nun schicken wir die zuletzt entäuschenden Spanier ins kleine Finale. Denn wir wollen am Sonntag Deutschland-Holland sehen!
- Vuvuzelas im Nahkampfeinsatz: jeder tutet jeden an
- Flagge zeigen: dank der WM 2006 im eigenen Lande wieder angesagt
- Spalier: jeder Autofahrer wird persönlich an das 4:1 erinnert, ob’s ihm passt oder nicht
- Das Rote Kreuz muss warten: Vorfahrt haben heute andere Farben
- Engstelle: die Fußballfans als Wanderbaustelle
- Du kommst hier net rein: die Polizei macht wichtige Straßen dicht
- Gegenparty: Grün-Weiß als Alternative zu Schwarz-Rot-Gold
- Streifenwagen: der fußballerische Patriotismus treibt mitunter skurrile Blüten
- Die Stunde der Patrioten: nur an der Automarke müssen wir noch mal bei
- Antennenwald: direkte Funkverbindung zum deutschen Trainingslager?
- Concorso D’Eleganza: deutsche Farbenwahl ist wieder schick
- Schwarz, Rot, Goldig: auch das weibliche Geschlecht fährt vermehrt auf Fußi ab
- Oldies, but Schwarz-Rot-Goldies: patriotisch geschmücktes Rennpferd
- Da isser: eben noch auf dem Spielfeld in Südafrika, jetzt schon hier
- Volles Rohr: Kleiner Fußballfan gibt alles auf seiner Vuvuzela
Einsortiert unter: Lautmalerei | Schlagwörter: Electro, Front Line Assembly - Improvised Electronic Device, Industrial, Plattenreview, Plattentipp

Sie machten die Apokalypse salonfähig und pflegen bis heute ihre Version des Weltuntergangs. Die Rede ist von Front Line Assembly. Die martialischen Klangkünstler der düsteren, mechanischen Elektronik aus dem kanadischen Vancouver kommen just zur schönsten und hellsten Jahreszeit mit einem neuen Longplayer an den Start, und machen damit dem Sommer die Hölle mächtig heiß.
Die Maschinerie rollt langsam aber stetig und unaufhaltsam heran und irgendwann bricht das Inferno los: entsprechend druckvoll haut “Improvised Electronic Device”, kurz. I. E. D. rein. Der Song ist Opener und Albumnamensgeber in Personalunion und legt Messlatte, Tempo und Tanzbarkeit für den Rest der Platte schon recht hoch an. Das zweite Stück “Angriff” (mein heimlicher Favorit) nimmt sich Zeit, musikalisch auf Betriebstemperatur zu kommen. Dann aber beben sich die Beats satt, prall und richtig fett ins Zwerchfell. Die schrammelden Stromgitarrenriffs krallen sich ins Ohr und der psychedelische Sprechgesang wirkt verstörend Surreal. Martialisch intoniert Frontman Bill Leeb eine Aggro-Hymne an den Soldaten gar auf Deutsch: “Kampfbereit, in der Zeit. Kameraden dürfen wir nicht vergessen. Die Blumen liegen auf seinem Körper. Das Requiem für den Letzten.” Skinny Puppy lässt grüßen. Deutlich mehr tanzbare Geschwindigkeit legen “Hostage”, “Laws Of Deception” und die Vorabsingle “Shifting Through The Lens” an den Tag, tschulligung, an die Nacht.
Damit das I. E. D. nun nicht zu einem “Discofox auf Psychopharmaka” verkommt, macht “Pressure Wave” allen klar, auf was sie sich bei Front Line Assembly einlassen: brutale Soundkulissen schwimmen in einem aufdringlichen Gitarrenschranz und Drums, die wie Bombeneinschläge klingen, um die bpm’s – das Ende der Welt ist hier und erinnert irgenwie an Sonic Mayhem und seinen “Quake 2″-Soundtrack.
Der hybride, apokalyptische Industrialmix aus Elektronik- und Gitarrensounds findet aber seinen temporalen und musikalischen Höhepunkt in “Stupidity” mit Al Jourgensen aka der Frontman von Ministry. Der instrumentale und äußerst melodiöse Schließer “Downfall” beweist ordentlich Soundtrack-Charakter und kühlt in epischer Breite das erhitzte Gemüt selbst bei 30 Grad im Schatten rasch wieder ab. Der Puls normalisiert sich schließlich. Tja, man ist ein wenig froh den Tag des jüngsten Gerichts überlebt zu haben, aber man weiß nun wie sich der Weltuntergang nicht anfühlt, aber anhört…
Zecken für den Gehörgang: Angriff, Hostage, Shifting Through The Lens, Pressure Wave, Downfall
Tracklist:
1. – I. E. D.
2. – Angriff
3. – Hostage
4. – Release
5. – Shifting Through The Lens (Edit)
6. – Laws Of Deception
7. – Pressure Wave
8. – Afterlife
9. – Stupidity (Feat. Al Jourgensen)
10. – Downfall
Lauflänge: 6/10
Titelanzahl: 6/10
Ohrwurmfaktor: 6/10
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Nachdem Mesut Özil in der 60. Minute den Jabulani in den Kasten der Ghanaer gedroschen hatte stand fest, wird sind im Achtelfinale. Ging es doch im letzten Gruppenspiel für unsere Jungs bereits um alles: Siegen oder Fliegen.
Nein, wir konnten doch nicht schon nach der Vorrunde so sang- und klanglos von der weltmeisterlichen Bühne in Südafrika abtreten, das haben wir lieber anderen überlassen: Adieu, les Bleu! Arrividerci, Squadra Azzurra!
Wir Fans aber genossen des Abends leidenschaftlich den Befreiungsschlag in die Finalrunde der letzten 16 und feierten unseren quirligen Mittelfeldstar, bei dem nach diesem Treffer endlich der Knoten im Fuß geplatzt ist… oder?
- Ballzauber: leidenschaftliches Gekicke im abgesperrten Kreisverkehr
- Aus dem Häuschen: die Ghanaer freuen sich über den Achtelfinaleinzug…
- … und tanzen sich in einen Rausch
- Ein kleines Grüppchen hatte aber den meisten Spaß
- Dennoch waren die Dynamiker in Schwarz-Rot-Gold in der Mehrzahl
- Verkehrsleitung: gesperrte Straßen zum wohle des feiernden Fußvolks
- Cobra übernehmen sie: diesmal war die Polizei besser organisiert
- 54, 74, 90, 2010 – für die Fans gibt’s nix dran zu rütteln
- Dachluke: alles, was geht wird rausgehalten
- Auf dem Weg zum Cup: und am Sonntag fahren die Engländer heimwärts
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Bottrop, Emscher, Extraschicht, Gelsenkirchen, Halde Beckstraße, Haldenereignis Emscherblick, Nacht der Industriekultur, Nordsternpark, Rhein-Herne-Kanal, Route der Industriekultur, Tetraeder, Zeche Nordstern
Was ein Jahr für das Ruhrgebiet: Kulturhauptstadt 2010 und zeitgleich die jährlich stattfindende “Extraschicht – Die lange Nacht der Industriekultur”, die in diesem Jahr zum 10. Mal stattfindet. Wenn das kein Grund ist ordentlich zu Feiern. Na, und da muss man doch dabei gewesen sein. Also mache ich mich mit meinem Kumpel von Alfiswelt auf, um an diesem Abend an zwei ausgewählten Stationen Halt zu machen.
Zunächst führt uns unsere Reise zur Zeche Nordstern in Gelsenkirchen – der miesen Schafskälte zum Trotz. Dort inszeniert man für uns in lebhaften Bilder auf dem Rhein-Herne-Kanal das humoristische Stück “Endstation Wasser”. Und hier ist der Name Programm. Die Protogonisten des Theaters Titanick besitzen keine Scheu vor dem nassen Element, und das ist heute eher unangenehm kühl. Meinen Respekt! Trapezkünstler lassen zudem uns die bewegte Geschichte der Zeche Nordstern noch einmal miterleben.
Der zweite Punkt auf unserer Route markiert auch gleich den Endpunkt: der Tetraeder in Bottrop. Nach langem und kräftezehrendem Aufstieg mit entsprechendem Hungerast und anschließender Erholung im Sauerstoffzelt konnten wird dann auch die hübsch illuminierte Stahlpyramide und den fantastischen Ausblick bewundern. Ein künstlerischer Höhepunkt ist sicher die Luftakrobatikdarstellung gespickt mit Feuer- und Pyroeffekten, wobei das Stahlgerüst des Tetraeders kurzerhand zur Bühne wird. Um 1 Uhr mündet die Show in einem lichttechnischen Spektakel: ein Feuerwerk als Finale.
Netter Nebeneffekt: nach dem kürzlichen Besuch der Schurenbachhalde in Essen anlässlich der SchachtZeichen gibt die Halde Beckstraße nun eine ganz andere Perspektive auf den Kohlenpott zu unseren Füßen.
- Bergbauromantik an der Zeche Nordstern
- Bergbaugeschichte visuell erlebbar gemacht
- Im Einklang: die Performanden machen den Billy Idol
- Drahtseilakt: Mit dem Rad bei der Erschließung alternativer Verkehrswege
- Gerüstwald: An der Zeche wird schwer gewerkelt
- Nordsternpark: anlässlich zur BUGA’97 umgestaltet und eröffnet
- Im Hintergrund die abgefahrenen Konstrukte der Emscher-Hängebrücken
- Da blüht dir was: das Logo der Ruhr.2010 in hübsch drapierter Gewächsform
- Da war ja noch was anderes: blechernder Reminder an die Emscherkunst
- Die Emscher macht auch noch heute was sie am besten kann: müffeln
- Stahlgerüstkugeln setzen sich bei Dunkelheit lichttechnisch gekonnt in Szene
- Weiße Flotte: die Mülheimer “Heinrich Thöne” auf dem Rhein-Herne-Kanal
- Erfrischend anders: Theateraufführung auf dem Kanal
- Hauptsache Action: die Partygesellschaft römert (gewollt) durch die Kulisse
- Treibgut: auf in die Welt der Wassergötter
- Humor- und effektvoll: das Stück “Endstation Wasser”
- Gute Nachtschicht: es wird nun deutlich stimmungsvoller
- Tschüss mit Knalleffekt: die Zeche Nordstern verabschiedet und mit kleinem Feuerzauber
- In Farbe und bunt: der Tetraeder in Bottrop
- Im Rausch der Farben: die Pyramide zeigt sich von ihrer besten Seite
- Auf gute Nachbarschaft: Blick auf die Kokerei Prosper-Haniel
- Am anderen Ende des Ruhrgebiets: Duisburg mit den grün beleuchteten Kamin der Stadtwerke
- Der Himmel über Bottrop: Blickrichtung Südwest mit dem Gasometer in Oberhausen
- Überall Industriekultur: im Hintergrund vor der Erhebung am Horizont ist die Zeche Prosper-Haniel zu erkennen
- Tausendschön: das Stahlgerüst in feschem Grün
- Fly me to the Moon: Schattenspiele vor den Lichtinstallationen
- Im Goldrausch: ein schwindelfreier Engel hoch oben im Tetraedergebälk
- Nur Fliegen ist schöner: Luftakrobatik macht sich die Pyramide zur Bühne
- Grande Finale: Feuerwerk am Ende des Tages
- Bling, Bling: Glitzerzeugs am Nachthimmel
- Schluss, Aus, Ende: der Tetraeder legt sich Schlafen
“Übertage, übernacht, überall” – Wem das nicht genug ist, der findet in den Links noch mehr zum Thema:
- Extraschicht (Offizielle Seite)
- Extraschicht (Wikipedia)
- Nordsternpark (Offizielle Seite)
- Nordsternpark (Wikipedia)
- Tetraeder (Wikipedia)
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Alte Dreherei, Altes Bahnbetriebswerk, Fahrzeugaustellung, Mülheim an der Ruhr, Oldtimer, Oldtimertreffen, Route Industriekultur
Einmal im Jahr findet an einem Wochenende Mitte Juni auf dem Gelänge der alten Dreherei in Mülheim ein Oldtimertreffen statt. Alles was ein H-Kennzeichen hat ist gern gesehen. Egal, ob kleiner Käfer oder riesiger Sattelzug. Bei Bratwurst und Bier lassen sich hervorragend Fachsimpeleien führen und Kontakte knüpfen. Und so mancher hat zu seinem Schätzchen auch die ein oder andere Anekdote parat.
Leider stand die diesjähige Veranstaltung unter keinem guten Stern: zum einen verhielt sich das Wetter etwas zickig und zum anderen sagten viele Oldtimerbesitzer ihre Teilnahme ab. Schade, vielleicht klappt’s nächstes Jahr mit mehr Exponaten, besserem Wetter und einem weiteren Stück restaurierter Bausubstanz des alten Bahnbetriebswerkes, das über eine in Deutschland einzigartige Holzdachkontruktion verfügt und dementsprechend seit 1991 unter Denkmalschutz steht.
- Die Ausstellung auf dem Gelände der alten Dreherei
- Ein alter Büssing BS20-Zug
- “Adventskalender” Mercedes LP1626 mit “schwerer kubischen Kabine”
- Wunderschöner Krupp Mustang SW K70 von 1954
- Interessante Rundungen an der Fahrzeugfront
- Sowas bietet heute kein LKW dieser Welt mehr
- Schick gepimpter Käfer
- Nasses Kleid: Haube eines BMW “E9″ 3.0 CS
- Hoffmeister Knick: heute stilistisches Merkmal an der C-Säule, früher bautechnisches Übel
- Kleinigkeiten am Rande: Mickrige Rückleuchten von damals
- MAN 515 L1 als Meiller Kipper von 1954
- Details am Rande: der Name ist Programm
- Aufschauend: die Krupp-Kabine mit (nachträglich angebrachten) Seitenblinker…
- … obwohl er auch noch über die alten Winkerkästen verfügt
- Sieht älter aus als er ist: Kleinserien-Nissan Figaro in “Lapis Grey”
- Blinker als Stoßstangenverlängerung am Ford 17 M “Badewanne”
- Chromblitzende Details am Borgward B 4500
- Spieglein, Spieglein: ein aler Iveco Magirus Tiefflader fungiert als Spiegelbild
- Die wunderbare aber desolate Ästhetik des hölzernen Ständerwerks der Dreherei
- (Noch) vor sich hin marodierendes Dach
Mehr Infos zum Thema gibt’s im Anschluss:
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Deutsche Fußballnationalmannschaft, Fußball, Südafrika, WM 2010, WM-Titel
Endlich trötet die Fußball-WM in Südafrika los. Und wie: 120 dB brüllen uns in einem fortwährenden Dauerton zu zigtausenden aus diesen UWESEELA’s entgegen und brennen sich als dumpfer Tinitus auf’s Trommelfell! Wo sind die Fangesänge der Schlachtenbummler, der aufbrandende Szenenapplaus oder der Torjubel? Bei dieser WM nicht existent. Die werden einfach vom 90minütigen Dauergetute überhupt! Der stimmungstechnische Überhorror!
Egal, für uns aber ist nun Sommermärchen 2.0. Dieses Mal muss es in Afrika einfach klappen mit dem vierten Stern für Deutschland. Haut also kräftig rein… Ihr könnt das. Das habt Ihr bewiesen! Und: die anderen haben sich bislang nicht mit Ruhm bekleckert…
Zeigt den übrigen Gruppengegnern, was unser gemeinsames Ziel ist. Wir auf dem Weg zum Kap, äh Cup. Lasst uns nochmal so schön jubeln, Jungs…
NACHTRAG: Wer hätte das gedacht, dass die deutsche Elf den Aussies so heftig den Arsch versohlt. Okay, die Jungs von “Down under” haben es uns über weite Strecken auch sehr leicht gemacht. Dennoch: 4:0 – mein lieber Schieber. Das war mal ne Ansage, vor allem auch an ALLE gesetzten und folgenden, möglichen gegnerischen Teams. Und wieder hat Bundes-Jogi einen richtigen Coup gelandet: Klose trifft, Özil und Müller machen ein Riesenspiel! Auf dem Weg nach Hause (ich habe fremdgeschaut) gönnte ich mir eine Fahrt durch die Innenstadt. Dort gab’s ein Autokorsogehupe und fahnenschwenkender Menschenmassenauflauf als hätten wir den Titel schon im Sack. Dabei haben wir doch erst das erste von sieben möglichen Spielen gewonnen. Mir wird Angst und Bange vor dem, was noch feiertechnisch folgen könnte, wenn die Fans jetzt schon so ausflippen.
Ein schwer beeindruckter 12. Mann…
- Auch ein schöner Rücken kann entzücken
- Fahnenschwenkend in den Kreisverkehr
- Verkehrschaos auf der Straße
- Feierstimmung auch an Mülheim’s “Kneipenmeile”
- Unsere Unterstützung ist Euch sicher, Jungs
- Sicher ist sicher: lieber noch ne Runde drehen
- Außer der Hupe geht nix mehr
- Public Viewing mit Gerstenkaltschale und Phosphatstange vom Grill
- Dutzende Autokorsi in der City
- Alles, was ne Fahne hat ist unterwegs
- Spalier der Fußballbegeisterten
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Duisburg, Duisburg-Neuenkamp, Duisburger Hafen, Duisport, Lutz Fritsch, Reinorange, Rhein, Rheinorange, Route Industriekultur, Ruhrmündung, Skulptur

Das sonntäglich (noch) schöne Wetter muss man nutzen ehe sich abends die ersten Gewitter anmelden wollen. So bot sich mir ein besonderes und auch nicht allzu weit entferntes Ausflugsziel: die Skulptur “Rheinorange” in DU-Neuenkamp. Fluchs das Navi programmiert und angegast. Dabei nahm ich das Objekt von zwei Seiten in Augenschein: von der linken und, direkt vor Ort, von der rechten Rheinseite.
Als Bestandteil der Route Industriekultur gehört seit 1992 die 7 x 25 x 1 Meter (B x H x T) und 83 Tonnen schwere Skulptur des Kölner Bildhauers Lutz Fritsch an. Sie dient als weithin sichtbare Landmarke für die Schifffahrt und markiert gleichzeitig die Mündung der Flusses Ruhr in den Rhein.
Der Name “Rheinorange” ist ein Wortspiel und leitet sich vom Anstrichfarbfarbton in Reinorange (RAL 2004) ab.
- Im Fluss: Verkehr auf Rhein und Ruhr (links)
- Weiße Flotte: die “Mülheim an der Ruhr” bei einer Kaffeefahrt
- Hat mein Wagen voll geladen: Schubverband mit Erzladung
- Gib Schub: Kahn arbeitet sich stromaufwärts
- Hängt immer am Wind: Flaggenmast am Ufer
- Strich in der Landschaft: die Skulptur “Rheinorange”
- Ganz schöner Auffaller: die Stele des Kölner Bildhauers Lutz Fritsch
- Morsches Gelämp am Rande des Flusses
- Sorgte für nasse Füße: Hochwassermarken in DU-Homberg
- Strahlt mit dem Himmel um die Wette: blauer Brückenstahl an der Königstraße
- Industrielle Idylle: Nebenhafen mit Rheinschulschiff (links)
- Red, White and Blue: die Friedrich-Ebert-Brücke
- Die Oberbürgermeister-Lehr-Brücke lauert im Hintergrund
- Scharfer Hahnenfuß: die im Volksmund bezeichnete Butterblume
- “Rheinorange” am Flusskilometer 780
- 25 Meter Stahl in kreischendem RAL 2004
- Beliebtes Ausflugsziel: die Landzunge auf der die Skulptur steht
- Bitte wenden: wer Pirouetten drehen möchte soll sich nicht aufhalten lassen
- “Rheinorange” ist gleich KM 780
- Schöner Komplementärkontrast: Himmelblau und Reinorange
- Zwischen Homberg und Kaßlerfeld: die Landmarke “Rheinorange”
- Einzelhaft: alleingelassenes Klatschmoonrößchen am Wegesrand
- Klare Ansage: auch im Schiffsverkehr herrscht deutsche Ordnungsliebe
- Am Ende: der verschlafene Ruhrarm kurz vor seiner Rheinmündung
Hier gibt’s noch mehr Infos:
- Route Industriekultur zu “Rheinorange” (Offizielle Webseite)
- Rheinorange (Wikipedia)
- Route Industriekultur (Wikipedia)















































































































