Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Alte Dreherei, Altes Bahnbetriebswerk, Fahrzeugaustellung, Mülheim an der Ruhr, Oldtimer, Oldtimertreffen, Route Industriekultur
Einmal im Jahr findet an einem Wochenende Mitte Juni auf dem Gelänge der alten Dreherei in Mülheim ein Oldtimertreffen statt. Alles was ein H-Kennzeichen hat ist gern gesehen. Egal, ob kleiner Käfer oder riesiger Sattelzug. Bei Bratwurst und Bier lassen sich hervorragend Fachsimpeleien führen und Kontakte knüpfen. Und so mancher hat zu seinem Schätzchen auch die ein oder andere Anekdote parat.
Leider stand die diesjähige Veranstaltung unter keinem guten Stern: zum einen verhielt sich das Wetter etwas zickig und zum anderen sagten viele Oldtimerbesitzer ihre Teilnahme ab. Schade, vielleicht klappt’s nächstes Jahr mit mehr Exponaten, besserem Wetter und einem weiteren Stück restaurierter Bausubstanz des alten Bahnbetriebswerkes, das über eine in Deutschland einzigartige Holzdachkontruktion verfügt und dementsprechend seit 1991 unter Denkmalschutz steht.
- Die Ausstellung auf dem Gelände der alten Dreherei
- Ein alter Büssing BS20-Zug
- “Adventskalender” Mercedes LP1626 mit “schwerer kubischen Kabine”
- Wunderschöner Krupp Mustang SW K70 von 1954
- Interessante Rundungen an der Fahrzeugfront
- Sowas bietet heute kein LKW dieser Welt mehr
- Schick gepimpter Käfer
- Nasses Kleid: Haube eines BMW “E9″ 3.0 CS
- Hoffmeister Knick: heute stilistisches Merkmal an der C-Säule, früher bautechnisches Übel
- Kleinigkeiten am Rande: Mickrige Rückleuchten von damals
- MAN 515 L1 als Meiller Kipper von 1954
- Details am Rande: der Name ist Programm
- Aufschauend: die Krupp-Kabine mit (nachträglich angebrachten) Seitenblinker…
- … obwohl er auch noch über die alten Winkerkästen verfügt
- Sieht älter aus als er ist: Kleinserien-Nissan Figaro in “Lapis Grey”
- Blinker als Stoßstangenverlängerung am Ford 17 M “Badewanne”
- Chromblitzende Details am Borgward B 4500
- Spieglein, Spieglein: ein aler Iveco Magirus Tiefflader fungiert als Spiegelbild
- Die wunderbare aber desolate Ästhetik des hölzernen Ständerwerks der Dreherei
- (Noch) vor sich hin marodierendes Dach
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