Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Beleuchtung, Freilichtbühne, Illuminationen, Installationen, Klangwelten, Licht-Kunst-Festival, Lichtermeer, Live-Musik, Mülheim an der Ruhr, Park
Am vergangenen Wochenende lud das Licht-Kunst-Festival “freiLICHTbühne” zu sphärischen Klängen und lichterlichem Spektakel in die Mülheimer Freilichtbühne ein. Dort rückten verschiedene Künstler den Park am Rande der Altstadt ins rechte Licht. Mit livemusikalischer Untermalung, Kunstraum-Installationen, Kurzfilmen mit Natursteinleinwänden oder übergroßen Projektionen bot jeder Winkel des Parks immer wieder neue interessante und spannende Augenblicke.
- Die altehrwürdige Freilichtbühne…
- … tauchen verschiedene Künstler in ein Lichtermeer
- Der alte Steinbruch wirkt dadurch noch plastischer
- Ein Fest für die Augen: Farben soweit das Auge reicht
- Von Orks und anderen Feen: Mystische Flecken bieten sich zu Hauf
- Licht aus – Spot an: Punktuell in Szene gesetzter Baumbestand…
- … bis hoch in die Wipfel
- Von wegen, nachts seien alle Katzen grau: Güldener Märchenwald
- Freilichtbühne goes Saturday Night Fever: Funky erleuchtete Durchgänge
- Inkas nun auch Mülheim: meterhohe Overhead-Projektionen mit fantastischen Dekoren
- Optische Täuschung: Übergroße Projektionen sorgen durch die Reflexionsfläche für ungewöhnliche 3D-Effekte
- Tiere und andere Teile: Ein Hamster aus diversen zellulosehaltigen Werkstoffen
- Going Green: Stimmungsvoll illuminierter Rosengarten
- Weniger ist manchmal mehr: Ein paar Fackeln am Wegesrand reichen durchaus mal aus
- Kunst im Raum: Windspiele entwickeln eine Eigendynamik
- Spektakel mit Botschaft: So ist es
- Farbiges Rund: strahlendes Rondell im Park
Mehr Infos gibt es unter den folgenden Links:
- freiLICHTbühne (offizielle Projektwebseite)
- Freilichtbühne (Vereinsseite)
- Freilichtbühne (Webseite der Stadt Mülheim)
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Blitze, Gewitter, Gewitterzelle, Spekatuläre Wolkenformation, Unwetter, Wolken, Wolkenblitze
Nachdem über uns in den Abendstunden eine kleine, aber gifte Gewitterzelle hinweg zog, konnte man sie und ihren effektvollen Abzug noch eine ganze Weile beobachten. Der Regen hatte nachgelassen, der Wind sowieso und es funkelten rund um den Wolkenturm tatsächlich schon wieder die Sterne. Aber das “Bling-Bling” der Zelle war schon recht spektakulär.
- Mit einem guten dutzend Blitzen pro Minute…
- … schob sich die Zelle weiter in die Nacht
- Gelegentlich tauchten auch solche hübschen Wolkenblitze auf
- Glücklicherweise blitzte es so häufig, dass dovon auch etwas im Bild übrig blieb
- Höchst nervös flackerte sich die Zelle allmählich aus meinem Blickfeld
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Geleucht, Grubenlampe, Halde Rheinpreussen, Landmarke, Moers, Nachtaufnahmen, Route Industriekultur, Ruhrgebiet, Ruhrpott
- “Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt.
- Und er hat sein helles Licht bei der Nacht,
- schon angezündt’”
Die kurzen Sommerintermezzi in diesem Jahr muss man möglichst nutzen. Und so spurtete ich während dieses kleinen Zeitfensters mit dem schönen Wetter zu einen spontanen Besuch der Halde Rheinpreussen in Moers. Grund für den Tripp war die Tatsache, dass die von Künstler Otto Piene errichtete überlebensgroße Grubenlampe, das sog. “Geleucht”, abends stimmungsvoll in rotes Licht getaucht wird. Dazu helfen 35 Laternen, die mit ihrem glühenden Schein, der an flüssiges Eisen erinnern soll, eine 8.000 qm große Hangfläche effektvoll illuminieren.
Die Halde Rheinpreussen ist eine 70 m hohe künstliche Erhebung im westlichen Ruhrgebiet und gehört zur “Route Industriekultur“. Auf ihr thront seit 2007 die 30 Meter hohe Landmarke “Das Geleucht”. Auf ihr hat einen schönen Blick auf die urbanen Kontraste, die sich dem geneigten Betracher hier bieten: zum einen die ländlichen Regionen Kamp-Lintfort und/oder Voerde , sowie den Beginn des industriellen und weitläufig kolonialisierten Ruhrgebiets.
Am diesem Wochenende überraschte man meinen Besuch mit dem Drachenfest, das dieses Jahr zu dritten Mal stattfand.
- “Das Geleucht”, das an die Grubenlampe der Bergmänner erinnern soll
- Während der blauen Stunde ist der angrenzende Hang rubinrot illuminiert
- Das Kraftwerk Voerde in der Abenddämmerung
- Blick auf die Kokerei Schwelgern in Duisburg Marxloh
- Die Grubenlampe im Abendrot
- Zahlreiche Drachen bevölkern den Himmel über der Halde
- Hin und wieder stürzt ein Vogel ab, oder die Leinen verheddern sich
- Heutige Drachen bieten originelle Formen und Farben
- Teilweise sind sie gar bunt beleuchtet
- Im Inneren des Geleuchts
- Am Fuße der Landmarke sorgt eine schmisse Coverband für Stimmung
- Die knallrote Lampe leuchtet selbst nachts noch unverwechselbar
- 35 Laternen übernehmen den Job der rubinen Hangbeleuchtung
- Während der Hügel rot erglüht, tauchen im weitläufigen Umfeld die großstädtischen Lichtinseln auf
- Die Autobahnbrücke A 42 über den Rhein
- Die Kokerei Schwelgern während der blauen Stunde
- Blick auf Duisburg. Dahinter kann man die Hochhäuser und den Fernsehturm in Mülheim erkennen
- Das THW schafft die nötige Infrastruktur gegen die Dunkelheit…
- … und hilft mir solch Schräges zu fabrizieren
- Halde Rheinpreussen (Wikipedia)
- Das Geleucht (Webseite des Förderkreises Landmarke Geleucht e. V.)
- Drachenfest (Webseite des Veranstalters)
- Das Steigerlied (Wikipedia)








































