IAA 2011 – Teil 1
27. September 2011, 20:43
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Schwupps – schon sind wieder waren zwei Jahre ins Land gezogen, und die automobile Welt lud ihre Freunde erneut ins hessische “Mainhattan”. Dort feierten sich die Autobauer, und alle die damit zu tun haben, mit einem pompösen “Show’N Shine” und einer amtlichen Premierenflut. Allen voran zahlreiche Elektroautos, von denen nun endlich auch die ersten Modelle in die Großserie gehen. Diese konnte man während der Pressetage dann auf dem Gelände der IAA probefahren. Allerdings musste man als Fußgänger ganz gehörig aufpassen, nicht von den lautlosen Stromern über den Haufen gefahren zu werden.

Einhelliges Designmerkmal der Studien waren dieses Jahr die sog. “Suicide-Doors”. Egal, ob Volvo Concept You, Ford Evos, Kia GT, BMW i3 oder auch Infiniti Etherea. Alle versprechen sich und uns damit ein großzügigeres Raumgefühl und leichteres Einsteigen. Und mit uns meine ich, die gefühlt 100.000 Besucher alleine am letzten Besuchersamstag. Verschiedendlich war das Personenaufkommen so hoch, dass zeitweise ganze Hallen gesperrt werden mussten.

Apropos Halle: Audi schaute bei BMW ab, und lieferte seinerseits ein 10 Millionen Euro teures, aber viel zu enges Ausstellungsgebäude samt Rundstrecke auf dem Freigelände ab. Ansonsten lagen die Unternehmensmarken allesamt dicht beieinander – gut so. Die üblichen Verdächtigen stellten ihre Schmuckstücke einmal mehr jeweils in komplett angemieteten Hallen aus: neben Audi auch BMW, VW (samt Konzerntöchter) und Mercedes. Während letzterer sich sogar traute die neue Monster-Zugmaschine, den neuen Actros, zu präsentieren. Mit Hilfe des eSmarts konnte man gar den alten Spieleklassiker Pong steuern.

Mein persönliches Highlight war aber der neu aufgelegte Beetle von VW (am originellsten davon in der “Fender”-Edition), der nun deutlich an Profil, Charme und Frische gewonnen hat. Auch die Chinesen wagten sich wieder einmal, wenngleich auch deutlich leiser auf das europäische Parkett: u. a. mit einer Studie, die nach einer Mischung aus VW Tiguan und Ford Kuga aussah. Naja, von den Chinesen haben wir ja hier auch nichts anderes erwartet. Ebenso wie sie auch unter den Autos lagen und jeden Quadratmilimeter fotografierten. Sie müssen halt noch viel abgucken lernen.

Ich selber ersparte mir die Herumkrabbelei und lichtete die Fahrzeuge lieber im Gesamten ab. Hier nun der erste Teil meines (äußerst umfangreichen) Bildberichts. Häff Fhun!

Aufgemerkt: Hier gibt’s den zweiten Teil: KLICK!


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