Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Auto, Frankfurt, IAA 2011, Internationale Automobilausstellung, Messe
Schwupps – schon sind wieder waren zwei Jahre ins Land gezogen, und die automobile Welt lud ihre Freunde erneut ins hessische “Mainhattan”. Dort feierten sich die Autobauer, und alle die damit zu tun haben, mit einem pompösen “Show’N Shine” und einer amtlichen Premierenflut. Allen voran zahlreiche Elektroautos, von denen nun endlich auch die ersten Modelle in die Großserie gehen. Diese konnte man während der Pressetage dann auf dem Gelände der IAA probefahren. Allerdings musste man als Fußgänger ganz gehörig aufpassen, nicht von den lautlosen Stromern über den Haufen gefahren zu werden.
Einhelliges Designmerkmal der Studien waren dieses Jahr die sog. “Suicide-Doors”. Egal, ob Volvo Concept You, Ford Evos, Kia GT, BMW i3 oder auch Infiniti Etherea. Alle versprechen sich und uns damit ein großzügigeres Raumgefühl und leichteres Einsteigen. Und mit uns meine ich, die gefühlt 100.000 Besucher alleine am letzten Besuchersamstag. Verschiedendlich war das Personenaufkommen so hoch, dass zeitweise ganze Hallen gesperrt werden mussten.
Apropos Halle: Audi schaute bei BMW ab, und lieferte seinerseits ein 10 Millionen Euro teures, aber viel zu enges Ausstellungsgebäude samt Rundstrecke auf dem Freigelände ab. Ansonsten lagen die Unternehmensmarken allesamt dicht beieinander – gut so. Die üblichen Verdächtigen stellten ihre Schmuckstücke einmal mehr jeweils in komplett angemieteten Hallen aus: neben Audi auch BMW, VW (samt Konzerntöchter) und Mercedes. Während letzterer sich sogar traute die neue Monster-Zugmaschine, den neuen Actros, zu präsentieren. Mit Hilfe des eSmarts konnte man gar den alten Spieleklassiker Pong steuern.
Mein persönliches Highlight war aber der neu aufgelegte Beetle von VW (am originellsten davon in der “Fender”-Edition), der nun deutlich an Profil, Charme und Frische gewonnen hat. Auch die Chinesen wagten sich wieder einmal, wenngleich auch deutlich leiser auf das europäische Parkett: u. a. mit einer Studie, die nach einer Mischung aus VW Tiguan und Ford Kuga aussah. Naja, von den Chinesen haben wir ja hier auch nichts anderes erwartet. Ebenso wie sie auch unter den Autos lagen und jeden Quadratmilimeter fotografierten. Sie müssen halt noch viel abgucken lernen.
Ich selber ersparte mir die Herumkrabbelei und lichtete die Fahrzeuge lieber im Gesamten ab. Hier nun der erste Teil meines (äußerst umfangreichen) Bildberichts. Häff Fhun!
- Gelobtes Land: Willkommen im Tempel des Fahrvergnügens
- Bleibt alles anders: Mercedes’ Concept Vision A-Class zeigt wohin die Reise des kleinsten Benz geht
- Der Fahrerarbeitsplatz wird zum stylishen Wohnzimmer: Schicke Leichtigkeit gepaart mit edlem Material
- Scheibchenweise: Blick in die Tiefe eines Mercedes-Aggregats
- Schönes wird noch schöner: SLS AMG als Cabrioneuheit
- Quietscheentchen: Flouriszierender SLS AMG als Brennstoffzellen-Extremtester
- Der heilige Gral: Arbeitsgerätschaft von Michael Schumacher
- Der Tourenwagen wird schnittiger: C-Coupé für die 2012er DTM-Saison
- Federgewicht: Leichtgebauter Mercedes F125! mit Brennstoffzelle und neuem Antriebskonzept
- Interieur Deluxe: Der Arbeitsplatz versprüht wildledrigen Oberklasse-Charme
- Plastekugel: Smart und BASF studieren im Forvision neue, hochfeste Kunststoffe
- Sinnvolle Spökes: Propeller in der Heckleuchte schaufelt warme Luft nach draußen
- Reinliches Innenleben: Helles und stylishes Interieur
- Kein Leisetreter: C 63 AMG Coupé “Black Series” für 115.430 Euro
- Lernen mit Rennsportoptik: Die neue B-Klasse als Fahrschulwagen
- Hingucker: Audis spektakuläre Agora
- Zeitreise in die 90er: Ankündigungstypo für die Wiederbelebung des Audi A2
- Kommt einem erstaunlich bekannt vor: Die Studienoptik erinnert leicht an seinen Urahn
- Ein A1 wird erwachsen: Der A2 als künftiger Konkurrent zur B-Klasse
- iRobot Reloaded: Cleanes, leichtes und futuristisches Inneres hätte durchaus aus Cupertino stammen können
- Safety First: Der erste Blinker, der über die gesamt Fahrzeuglänge wandert
- SUVs und kein Ende: Der kleinste und neueste ist der Q3
- Drei Farben Rot: Audi bekennt sich zur Hausfarbe
- Sportliches Understatement: Audi S7 Sportback
- Facelifter: Renovierter Audi A5
- Oben-ohne-Straßenrakete: R8 GT mit 5,2-Liter-V10 und satten 560 PS
- Citystromer: Audis Urban Concept-Studie
- Schick in Schale: Audi Quattro Concept
- DTM goes 2-Türer: Der A5 wird Audis Teilnahme an der reglementsrenovierten DTM
- Langstreckenbomber: Gruppe GT3 Audi R8 LMS
- Gewinnertyp: Siegerauto Audi R18 der 2011er 24 Stunden von LeMans
- Bekannte Chauffeure: Marcel Fässler, Benoit Tréluyet und André Lotterer
- Für die Zocker ab 18: Pong mit eSmarts
- Wer die weltweite Nummer 1 werden will: VW zeigt allen an wo es hingehen soll
- Wolf im Schafspelz: Gifitger GT-Up! (noch) als Studie
- Kontrastreich: Komplett verglaster Heckdeckel als Stylingfeature
- Die Legende lebt: Buggy Up! als wiederauferstandenes Fun-Relikt der 60er
- Keinen Platz für Spielereien: Alleine das Fahren reicht für maximalen Spaß
- Urlaubsvertretung: Mit E-Motor DER passende fahrbare Untersatz des künftigen Sommerurlaub
- Irgendwas zwischen Trabant 601 Kübel und Armani-Yacht: Der Giugiaro Up!-Azzurra polarisiert
- Noch ein Openwheeler für die Stadt: Der Stromer hört auf den Namen “Nils”
- Arbeitsgerät für das ganz grobe Gelände: 2011er Race Touareg 3 der Dakar-Sieger Gottschalk und Al-Attiyah
- Nomade: Dieser Touareg war ständig unterwegs
- Macht ab 2013 Druck im Dreck: VW Polo R als WRC-Muskelmini
- Knutschkugel mit Y-Chromosom: Der Beetle wird männlicher
- Kon(jung)tur: Mehr Ecken und Kanten fürs junge Publikum
- Krabbeltier auf Steroide: Seriennahe Studie des Beetle R
- Etwas hat überlebt: Lackiertes Blech als Zierrat
- Ein echter Rock’N Roller: Fender-Studie des Beetle betöhrt mit satten Sounds
- Pimp My Ride: Fender spendiert dem Foffi einen schicken Verstärker samt Klinkeneingang für eine Stromgitarre
- Kamina Burana: So muss ein typischer Käfer-Auspuff ausschauen
- Guitar Hero: Für Experten gibt’s neben dem Käfer gleich die passende Fender-Gitarre dazu
- Mission accomplished: Skodas Mission L als künftiger Designgeber und möglicher Favorit-Ahne
- In Between: Die Studie soll in Serie gehen und zwischen Fabia und Octavia positioniert werden
- Klon Wars: Seat stellt ein ähnliches Gefährt auf die Räder und nennt es IBX
- Dynamiker: Seats IBX soll eines Tages den “Audi” Exeo beerben
- Primus inter Pares: Nachbau des weltersten Vollhybriden Semper Vivus von 1900
- E wie Erprobung: Boxster-Stromer als Versuchsfahrzeug
- Siegreich der grünen Hölle entkommen: Manthey-Porsche des 2011er 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring
- Graue Eminenz: Top restaurierter Urelfer
- Zeitloser Chick: Eine Karosserieform für die Ewigkeit
- Zurück ins Hier und Jetzt: 2012er Porsche 911 Carrera S
- Pausbäckchen: Das Heck ist noch etwas sexier geworden
- Liebe zum Detail: Selbst der Autoschlüssel hat die typische Porsche-Form
- Trio mit vier Rädern: Supersportler-Armada auf dem Lambo-Stand
- Ein Name, wie ein Sechs-Gänge-Menü: Lamborghini Gallardo LP 570-4 Super Trofeo Stradale
- Stealthbomber: Lamborghini Aventador LP700-4
- Fratzenschneider: Ferrari FF am Harman-Stand
- Nur Fliegen ist schöner: Peugeots Akku-Sprinter EX-1 steuert man mittels zweier Joysticks
- Minority Report meets Blade Runner: Der EX-1 ist aber kein Filmauto
- Gehöriger Flachmann: Peugeots Van-oder-Sportwagen-Studie HX1
- Take a seat: Loungeartiger Innenraum mit Kaffeautomat
- Im Quartettspiel sicher mit der längste seiner Zunft: Peugeot HX1
- Für Asphaltcowboys mit Familie: Peugeot 508 RXH
- Black Beauty: RCZ im 24-Stunden-Renntrimm
- 2011er LeMans-Leckerchen: Werks-Peugeot 908 Hybrid
- Pfützenspringer: WRC-DS3 pilotiert von Sébastien Loeb
- Individualverkehr wörtlich genommen: Citroen DS 3 selbst gebaut
- Rohrpost mit Hundeschnauze: Citroen Tubik will an die legendäre Wellblechgarage Typ H erinnern
- Ka, die Schlange stand Pate: Rückleuchten-Halozinogen im LED-Trimm
- In die Röhre geschaut: Wohlfühl-Gestühl im Citroen Tubik
- Im Schwebezustand: Eigenwillige Fahrwerkspräsentation am C5
- Die Zitrone ist reif: Opel Astra GTC im Serientrimm samt neuer Scheinwerfer
- Mischt die Golfklasse auf: GTC setzt auf flottes Karosseriedesign
- Volumenmodell ist hier wörtlich zu nehmen: Die dritte Generation des Familien-Zafiras
- Pampersbomber war einmal: Heutzutage hat im neuen Zafira modischer Chique Einzug gehalten
- Elektrischer Cityhopser mit historischem Namen: RAKe
- Sweet Little Sixteen: Den Zweisitzer darf sogar die ganz junge Kundschaft ab 16 Jahren fahren
- Bling-Bling: IQ als rollender DJ-Brüllwürfel und Discokugel
- Ilja Richter hätte seine helle Freude daran gehabt: Die rollende Disco
- Sushi-Canapé: Brachial-Japaner FT-86 II von Toyota soll Appetit auf den Celica-Nachfolger machen
- Tokyo Drift: Viel diffuses am Heck
- Langes Auto, kurzer Name: Die Studie Kia GT
- Nix für Selbstmörder: Einmal mehr gibt’s gegenläufig zu öffnende Türen
- Same, but different: Ein weiteres Kompakt-SUV, diesmal der Mazda CX-5
- Berganfahrhilfe: Dacia Duster “No Limit” mit gewaltigem Pikes-Peak-Flügelwerk
Aufgemerkt: Hier gibt’s den zweiten Teil: KLICK!
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