Einsortiert unter: Malwerk | Schlagwörter: Fleckie im Zirkus, Fleckies Reise, Illustration, Illustrator, Kinderbuch, Marienkäfer, Tiere, Zirkus
Neben meinem Fotohobby male oder zeichne ich gelegentlich. Im vergangenen Winter habe ich daher, in Zusammenarbeit mit Markus Grimm, zwei Kinderbücher illustriert. Markus erschuf die tollen Texte über den Marienkäfer Fleckie, der mit seinen Freunden aufregende Abenteuer erlebt.
Im ersten Buch “Fleckies Reise” gerät Fleckie versehentlich in das Auto einer Familie und reist daher eher unfreiwillig in die französische Hauptstadt Paris, und seine Erlebnisse können kleine und große Kinder miterleben. Im zweiten Buch besucht Fleckie mit seinem Kumpel Eich, das Eichhörnchen, den großen Zirkus “Boogilino” und erlebt das bunte Leben dort hautnah und lernt viele neue Freunde kennen.
Das Besondere an den Büchern ist aber, dass die Kinder am Ende die Geschichte selsbt weiterschreiben, und so ihrer Fantasie freien Lauf lassen können, oder wenn sie mögen eine Zirkusmanage nach ihren Vorstellungen zeichnerisch mit Leben zu füllen.
Das dritte Buch “Fleckies Speise” stelle ich zu einem anderen Zeitpunkt vor.
- Coverversion: So sehen sie aus, die beiden Bücher
- Fleckie stammt aus dem sog. Faltental…
- … und geht im ersten Buch auf große Reise
- Kartenlesegerät: Fleckie studiert die Karte und kommt weit herum
- Raum für Ideen: Die Kinder dürfen die Geschichte weiterschreiben
- Abenteuersucher: Fleckie liest, dass der Zirkus in der Stadt ist
- Manege frei: Der Zirkus bietet neben Tieren auch Clowns und eine Popcornmaschine
- Wimmelbild: Viel Spektakel auf dem Zirkusplatz
- Schlad der Gerechten: Kräftetanken für die nächsten, großen Abenteuer
“Fleckies Reise”
erschienen im LOKOMOTION Verlag
64 Seiten
Alter: 6 – 11 Jahre
ISBN-10: 3940508209
ISBN-13: 978-3940508201
“Fleckies Zirkus”
erschienen im LOKOMOTION Verlag
64 Seiten
Alter: 6 – 11 Jahre
ISBN-10: 394050825X
ISBN-13: 978-3940508256
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Beleuchtung, Freilichtbühne, Illuminationen, Installationen, Klangwelten, Licht-Kunst-Festival, Lichtermeer, Live-Musik, Mülheim an der Ruhr, Park
Am vergangenen Wochenende lud das Licht-Kunst-Festival “freiLICHTbühne” zu sphärischen Klängen und lichterlichem Spektakel in die Mülheimer Freilichtbühne ein. Dort rückten verschiedene Künstler den Park am Rande der Altstadt ins rechte Licht. Mit livemusikalischer Untermalung, Kunstraum-Installationen, Kurzfilmen mit Natursteinleinwänden oder übergroßen Projektionen bot jeder Winkel des Parks immer wieder neue interessante und spannende Augenblicke.
- Die altehrwürdige Freilichtbühne…
- … tauchen verschiedene Künstler in ein Lichtermeer
- Der alte Steinbruch wirkt dadurch noch plastischer
- Ein Fest für die Augen: Farben soweit das Auge reicht
- Von Orks und anderen Feen: Mystische Flecken bieten sich zu Hauf
- Licht aus – Spot an: Punktuell in Szene gesetzter Baumbestand…
- … bis hoch in die Wipfel
- Von wegen, nachts seien alle Katzen grau: Güldener Märchenwald
- Freilichtbühne goes Saturday Night Fever: Funky erleuchtete Durchgänge
- Inkas nun auch Mülheim: meterhohe Overhead-Projektionen mit fantastischen Dekoren
- Optische Täuschung: Übergroße Projektionen sorgen durch die Reflexionsfläche für ungewöhnliche 3D-Effekte
- Tiere und andere Teile: Ein Hamster aus diversen zellulosehaltigen Werkstoffen
- Going Green: Stimmungsvoll illuminierter Rosengarten
- Weniger ist manchmal mehr: Ein paar Fackeln am Wegesrand reichen durchaus mal aus
- Kunst im Raum: Windspiele entwickeln eine Eigendynamik
- Spektakel mit Botschaft: So ist es
- Farbiges Rund: strahlendes Rondell im Park
Mehr Infos gibt es unter den folgenden Links:
- freiLICHTbühne (offizielle Projektwebseite)
- Freilichtbühne (Vereinsseite)
- Freilichtbühne (Webseite der Stadt Mülheim)
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Blitze, Gewitter, Gewitterzelle, Spekatuläre Wolkenformation, Unwetter, Wolken, Wolkenblitze
Nachdem über uns in den Abendstunden eine kleine, aber gifte Gewitterzelle hinweg zog, konnte man sie und ihren effektvollen Abzug noch eine ganze Weile beobachten. Der Regen hatte nachgelassen, der Wind sowieso und es funkelten rund um den Wolkenturm tatsächlich schon wieder die Sterne. Aber das “Bling-Bling” der Zelle war schon recht spektakulär.
- Mit einem guten dutzend Blitzen pro Minute…
- … schob sich die Zelle weiter in die Nacht
- Gelegentlich tauchten auch solche hübschen Wolkenblitze auf
- Glücklicherweise blitzte es so häufig, dass dovon auch etwas im Bild übrig blieb
- Höchst nervös flackerte sich die Zelle allmählich aus meinem Blickfeld
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Geleucht, Grubenlampe, Halde Rheinpreussen, Landmarke, Moers, Nachtaufnahmen, Route Industriekultur, Ruhrgebiet, Ruhrpott
- “Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt.
- Und er hat sein helles Licht bei der Nacht,
- schon angezündt’”
Die kurzen Sommerintermezzi in diesem Jahr muss man möglichst nutzen. Und so spurtete ich während dieses kleinen Zeitfensters mit dem schönen Wetter zu einen spontanen Besuch der Halde Rheinpreussen in Moers. Grund für den Tripp war die Tatsache, dass die von Künstler Otto Piene errichtete überlebensgroße Grubenlampe, das sog. “Geleucht”, abends stimmungsvoll in rotes Licht getaucht wird. Dazu helfen 35 Laternen, die mit ihrem glühenden Schein, der an flüssiges Eisen erinnern soll, eine 8.000 qm große Hangfläche effektvoll illuminieren.
Die Halde Rheinpreussen ist eine 70 m hohe künstliche Erhebung im westlichen Ruhrgebiet und gehört zur “Route Industriekultur“. Auf ihr thront seit 2007 die 30 Meter hohe Landmarke “Das Geleucht”. Auf ihr hat einen schönen Blick auf die urbanen Kontraste, die sich dem geneigten Betracher hier bieten: zum einen die ländlichen Regionen Kamp-Lintfort und/oder Voerde , sowie den Beginn des industriellen und weitläufig kolonialisierten Ruhrgebiets.
Am diesem Wochenende überraschte man meinen Besuch mit dem Drachenfest, das dieses Jahr zu dritten Mal stattfand.
- “Das Geleucht”, das an die Grubenlampe der Bergmänner erinnern soll
- Während der blauen Stunde ist der angrenzende Hang rubinrot illuminiert
- Das Kraftwerk Voerde in der Abenddämmerung
- Blick auf die Kokerei Schwelgern in Duisburg Marxloh
- Die Grubenlampe im Abendrot
- Zahlreiche Drachen bevölkern den Himmel über der Halde
- Hin und wieder stürzt ein Vogel ab, oder die Leinen verheddern sich
- Heutige Drachen bieten originelle Formen und Farben
- Teilweise sind sie gar bunt beleuchtet
- Im Inneren des Geleuchts
- Am Fuße der Landmarke sorgt eine schmisse Coverband für Stimmung
- Die knallrote Lampe leuchtet selbst nachts noch unverwechselbar
- 35 Laternen übernehmen den Job der rubinen Hangbeleuchtung
- Während der Hügel rot erglüht, tauchen im weitläufigen Umfeld die großstädtischen Lichtinseln auf
- Die Autobahnbrücke A 42 über den Rhein
- Die Kokerei Schwelgern während der blauen Stunde
- Blick auf Duisburg. Dahinter kann man die Hochhäuser und den Fernsehturm in Mülheim erkennen
- Das THW schafft die nötige Infrastruktur gegen die Dunkelheit…
- … und hilft mir solch Schräges zu fabrizieren
- Halde Rheinpreussen (Wikipedia)
- Das Geleucht (Webseite des Förderkreises Landmarke Geleucht e. V.)
- Drachenfest (Webseite des Veranstalters)
- Das Steigerlied (Wikipedia)
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Aquarius Wasserturm, Duisburg, Extraschicht, Haus Ruhrnatur, Innenhafen, Mülheim, Nacht der Industriekultur, Route der Industriekultur, Ruhr, RWW, Schleuseninsel, Wasserkraftwerk, Wehrhahnmühle
Abfahrt: Die diesjähige Extraschicht am vergangenen Samstag nahm ich wieder zum Anlass für einen fotografischen Rundgang durch die Gemeinde. Allerdings stand diesmal weniger die altehrwürdige Industriekulisse im Vordergrund als vielmehr, bei nachträglicher Betrachtung, tatsächlich das Thema Wasser. Gemeinsam mit Freunden startete ich auf Mülheims Schleuseninsel. Dort konnte man hinter einen Blick hinter die Kulissen des RWW-Wasserkraftwerks werfen, sowie einen Exkurs im Haus Ruhrnatur rund um die hiesige Flora und Fauna und den namensgebenen Fluss starten, oder auch der energiereichen Nutzung des Wassers auf den Grund gehen.
Halt Nummer 2 war dann im Innenhafen von Duisburg. Weniger die Kulisse bot Anlass zum Staunen, als mehr das prächtige, mitternächtliche Feuerwerk, dass wunderbar zu u.a. Highway to Hell choreografiert wurde. Mit viel Farbe und Rabatz entließ man uns wieder in die Nacht.
Endstation hieß es diesmal am “Aquarius”-Wasserturm in MH-Styrum. Neben der beeindruckenden nächtlichen Ausschau über die Dächer in die Ferne des westlichen Ruhrgebiets konnte man mit eigener Muskelkraft, und falls man denn zu später Stunde dazu noch in der Lage war, mittels Kraft der Gedanken sich den einzelnen Herausforderungen rund um das begehrte Nass stellen.
- Die Vorzeichen verdichten sich: Wir sind auf dem rechten Weg
- Der verrückte Professor: RWW-Scherzbold sorgt für Humor vor Ort
- Als man noch auf das Knowhow aus der Umgebung setze: Die Turbine stammt aus Essen
- Vielschichtig: Auf mehreren Ebenen geht es in der Turbinenhalle herab
- Alles im Griff: Sicheres Schalten und Walten mit beleuchteter Schrankwand
- Als Zeiger noch schick waren: Analoges Messen zu Zeiten längst vergangenerTage
- Love Boat: Bei Einbruch der Dämmerung hat aber auch die “Weisse Flotte” Feierabend
- Spieglein, Spieglein an der Wand: Die hochglänzende Fassade des Haus Ruhrnatur
- Karneval der Tiere: Stabheuschrecke verkleidet sich als Zweig
- Schillernde Persönlichkeit: Eisvogel beim Ansetzen zum Tiefflug
- Wissenschaft zum mitmachen: Welcher Propellertyp liefert die meiste Energie
- Wir spielen Sonne und lassen die Erde um uns kreisen: So funktionieren die Jahreszeiten
- Anschauungsunterricht am lebenden Objekt: Die Mikroskopieren AG im Haus Ruhrnatur
- Tschüss Sonne: Der Tag geht, die blaue Stunde kommt
- Bling, bling: Zwischendrin gab’s ein erstes, kleines Feuerwerk
- Laserkraft 3D: Psychodelische Effekte dank gebündeltem Licht
- Es klappert die Mühle…: Der Innenhafen Duisburg mit seiner Wehrhahnmühle
- Saturday Night Fever: Partymeile am Wasser des Innenhafens
- Landmarke: weithin sichtbarer Kamin der Duisburger Stadtwerke
- Moonshine: Blick auf die Schwanentorbrücke im Hintergrund
- Glanzpunkt des Abends: Lichterzauber des Feuerwerks
- Sternenexplosion: Goldiges am Nachthimmel
- Tischfeuerwerk deluxe: Funkenflug in verschwenderischer Farbvielfalt
- Knall, Peng, Bumm: das Abschlussfeuerwerk schindet ordentlich Eindruck
- Backstein-Beauty: der Styrumer “Aquarius”-Wasserturm
- Ruhrgebiet by Night: Industriehorizont von Duisburg Meiderich
- Downtown: Links die HPB-Hochhäuser und rechts der Kirchenhügel mit St. Mariä Geburt
- Tradition und Moderne: Im Inneren des Wasserturms
- Freunde des Wassers: Backstein im Einklang mit rostfreiem Edelstahl
- Alles fließt: das Ruhrgebiet und seine Flüsse
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Aggrotech, Alex Wesselsky, Amphitheater Gelsenkirchen, Assemblage 23, Blackfield-Festival 2011, Combichrist, Eisbrecher, Futurepop, Industrial, Mittelalterrock, Nordsternpark, Rhein-Herne-Kanal, Schandmaul, Setlists, Sono, Synthpop, Zeche Nordstern
Zum mittlerweile vierten Mal fand auf dem Gelände des Nordsternparks in Gelsenkirchen das sog. “Blackfield-Festival” statt. Musikhungrige aus ganz Deutschland, bevorzugt in schwarzer Kleidung, fluteten daraufhin das Gelände des Amphitheaters am Fuße des Rhein-Herne-Kanals. Neben And One, Apoptygma Berzerk oder auch IAMX, standen für den zweiten Tag unter anderem SONO, Combichrist, Eisbecher und Rotersand auf dem Programm. Grund genug für mich, die Liveperformances der Interpreten ein wenig genauer in Augenschein zu nehmen.
Tag zwei des Blackfield-Festivals wurde zu einem echten Glücksfall: für das Wetter, die Stimmung und für Eisbrecher. Während es tags zuvor noch üppig vom Himmel nässte, glänzte der Sonntag mit Sonne satt und mit dem Geschmack von etwas Hochsommer. Meine Freunde aus Hamburg und ich starteten in den Musiktag mit SONO, dem gleichsam aus der schönen Hansestadt stammenden Trio rund um Frontman Lennart A. Salomon. Sein solider Gig unterhielt die Meute herrlichst mit seinen bekanntesten Hits, wie “Keep Control”, “Blame”, “2.ooo Guns” oder einigen Stücken seines aktuellen Albums “Plus”.
Es folgten die Krawallmacher Reaper von denen mir lediglich “The Devil Is Female” aus ihrem aktuellen wie gleichnamigen Album geläufig war. A Life (Divided) rockten zwar solide, konnten aber ihre (bewusste oder unbewusste) musikalische Annäherung an die Skandinavien-Melancholierock-Formation The Rasmus nicht wirklich wegspielen.
Der nächste persönliche Höhepunkt mit Rotersand musste leider durch die Absage des Frontmans krankheitsbedingt ausfallen. Stattdessen retteten die kurzfristig angeheuterten Amis von Assemblage 23 den Mittag, und futurepopten ihre halbe Stunde mit einigen Klassikern, wie “Document” professionell herunter. Einfach nett, tanzbar und ohne viel Schnickschnack. Ich selbst hatte die Jungs bislang noch nicht live erleben dürfen, und war daher etwas überrascht, was ich optisch zu Gesicht bekam: ein VNV-Nation-Déjàvu. Stand da jetzt Ronan Harris auf der Bühne?
Zum frühen Abend wurden dann die Aggrotech-Schock-Rocker Combichrist vollmundig mit den Worten “Wir kommen nun zum beschaulichsten Teil des heutigen Tages!” angeküdigt, und fulminant legten sie auch gleich los. Doch schon während des dritten Songs stieg die Hardware aus, und war auch nach rund 10 Minuten nicht wiederzubeleben. Trotz Galgenhumors, konnte schließlich Frontman Andy LaPlegua verständlicherweiser seine Enttäuschung nicht zurückhalten:” What’s the good thing to be in an industrial band? NOTHING!!”. Das Publikum zeigte sich jedoch gütig und versuchte die Jungs mit seinem Applaus wieder etwas aufzumuntern. Ob es gelang ist nicht überliefert.
Der Star an diesem Tag war allerdings Eisbrecher-Frontman Alex Wesselsky. Nicht nur, dass er für die längste Schlange bei der Autogrammstunde sorgte und sich in prächtiger Poserlaune präsentierte, auch der Auftritt der fünf bayrischen Eisbrecher-Jungs war erste Liga: fett, druck- und ordentlich humorvoll. Der Ex-”Checker” sorgte für eine äußerst unterhaltsame wie auch professionelle Show – ist er schließlich in erste Linie Musikant. Folglich darf man ob der Veröffentlichung des im Herbst erscheinenden neuen Albums und der damit zugehörigen Tournee sehr gespannt sein. Ach ja, der werte Herr Wesselsky versteckt sich mehr oder weniger gar auf 11 Fotos in der Strecke. Wer suchet, der findet.
Den buntesten und musikalisch anderartigsten Abschluss (weil nun bei fortschreitender Dämmerung auch die Lightshow für ordentlich Stimmung sorgte) bildete die Mittelalter-Tanzkapelle Schandmaul, die um ihren gehandycapten Frontman Thomas Lindner alles gab. Hatte er doch nach eigenen Angaben “einen Purzelbaum geschlagen”, den er “in seinem Alter eigentlich nicht mehr hätte machen dürfen”. Daher trug er den Arm in einer Schlinge. Etwas enttäuschend muss es für die Damen und Herren Schandmaul schon gewesen sein, denn nach dem technisch vermurksten Gig von Combichrist und spätestens nach dem Galaauftritt von Eisbrecher waren viele Besucher bereit enteilt.
- The light side of the Festival: Blick von Außen auf die Bühne
- Eins mit dem Strom: SONO entlockt der Gitarre wilde Klangwelten
- Auf Wesentliche beschränkt: SONO ohne jeglichen Schnickschnack
- Sonnenbrillen verbinden offensichtlich: Lennart und Florian in modisch stilsicherer Eintracht
- Tollhaus Bühne: Reaper screamen und growlen sich um den Verstand
- Märchenhaft: einige Buden am Wegesrand sahen gar arg abwechslungsreich aus
- Kennt ihr den schon: Der Ex-”Checker” amüsiert sich prächtig
- Entzweit alles: A Life (Divided)
- Bekannt wie ein bunter Hund: Alex Wesselsky als Publikumsmagnet
- Die Entdeckung der Buchstaben: Spaß und Kurzweil bei der Autogrammstunde
- Ersatzspieler: Assemblage 23 sprangen für Rotersand ein
- A lil’ déjàvu: Assemblage gehen beim flüchtigen Hinsehen auch als VNV-Nation-Double durch
- Nach Hause telefonieren: Tom Shear zeigt wo’s langgeht
- Schwarz auf Schwarz: A23 macht sich beinahe unsichtbar
- Des Volkes Stimmung: Das Bühnenumfeld ist bei Sonnenschein gut besucht
- Als die Welt noch in Ordnung war: Combichrist kreischt los
- Technischer K.O.: Die zerknirschten CC-Jungs geben sich geschlagen
- Auf Wiedersehen Väterchen Frost: Eisbrecher heizen ein
- Der Sonne entgegen: der studierte M.A. Phil der Geisteswissenschaften beim Sonnenbaden
- Schön ist’s in Gelsenkirchen: Frontman Alex und seine Kapelle rocken das Amphitheater
- Schwarzer Witwer: Eisbrecher rechnet mit den Miststücken dieser Welt ab
- Der Pott kocht: Die wabernde Menge feiert die zünftige Bayern-Kapelle
- Mehr Schein als sein: die Dekotrommeln erfüllen aber ihren Zweck
- Karl der Große hätte seine Freude daran gehabt: schmissige Gelageliedchen von Schandmaul
- Zum Ende gibt’s nochmal auf die Augen: die Medievilrocker leuchten uns heim
Zu guter Letzt einige ausgewählte Setlisten:
SONO:
1. 2000 Guns
2. All Those City Lights
3. What You Do
4. Blame
5. A New Cage
6. Open The Door
7. Better
8. Keep Control
Assemblage 23:
1. Naked
2. Opened
3. Drive
4. Alive
5. Impermanence
6. Let Me Be You Armor
7. Document
8. Let The Wind Erase Me
9. Disappoint
Combichrist:
1. Shut Up And Swallow
2. Today I Woke To The Rain of Blood
3. Follow The Trail Of Blood
4. Deathbed (zwangweise unplugged)
5. Fuck That Shit ( zwangweise unplugged)
Eisbrecher:
1. Eiszeit
2. Willkommen Im Nichts
3. Angst
4. Leider
5. Heilig
6. Schwarze Witwe
7. Die Engel
8. Vergissmeinnicht
9. Amok
10. This Is deutsch
11. Miststück
12. Total Eclipse Of The Heart (Outro)
Einsortiert unter: Webwelt | Schlagwörter: Blog, Suchanfragen, Suchbegriffe, Webseite
Weitere vier Wochen hatten Landgang. Genug Zeit also, um viele weitere belustigende Suchanfragen zu sammeln. Das Beste gibt es jetzt und hier:
15. – c2 dtm citroen
Ein Kleinwagen in der DTM? Versuch’s nochmal!
14. – geständliche welt
Eine Erde, die sich selbst anzeigt, oder was soll das sein?
13. – leichter kubischer mercedes mit großem haus
Klingt nach einem Kindermärchen.
12. – 2011 fregatte sachsen wann läuft du wieder aus
Fregatte Sachsen: Ich weiß noch nicht. Möchtest Du mit?
11. – bilder poolwasser
Wer will denn sowas sehen?
10. – rheinorange fotografieren
Ja, geht.
09. – blitz am himmel
Das sind sie meistens anzutreffen.
08. – the emscher community garen
Wer will hier wen kochen?
07. – schrottsammler musik ruhestörung
Da hat aber jemand ein extrem dünnes Fell, hmm?
06. – superhelden basteln
Das würde ich manchmal sehr gerne auch.
05. – autobahnschilder bedeutung
Haben wir es hier etwa mit einem Führerscheinanwärter zu tun?
04. – dampflok br 58 kohlenstaub
Die ist zwar schon sehr alt, aber noch nicht alt genug, um zu Kohlenstaub zerfallen zu sein.
03. – tja pech gehabt tara
Das würde ich wohl auch so sagen…!?
02. – eine woche binär
Möchte da wer in der Matrix Urlaub machen?
01. – kanada ganz
Wusste gar nicht, dass Kanada kaputtgegangen ist.
Einsortiert unter: Urbanes Drumherum | Schlagwörter: Blimp, Fkughafen Essen-Mülheim, Goodyear, Goodyear Safety Tour, Luftschiff, Zeppelin, Zigarre
Ein monotones Summen erfüllt in diesen Tagen wieder den blauen Himmel. Doch diesmal dröhnt es heller, höher, ungewohnter. Es ist nicht der bekannte WAZ/NRZ-Zeppelin. Ein Blick in den Himmel verrät ihn schließlich: der Unbekannte ist ein Goodyear-Blimp.
Im Zuge der “Goodyear Saftey Tour 2011″ macht er samt Infostand, Boden- und Shuttlecrew (denn man kann mit ein wenig Glück kleine Rundflüge gewinnen) an diesem Wochenende am Flughafen Essen-Mülheim Station. Grund genug am Sonntag sein Dasein mit einem Familientag und vielen Themen rund um die Fahrsicherheit zu feiern. Denn schon ab nächster Woche ist die Wanderzigarre bereits zu einem anderen Ort irgendwo in Europa unterwegs…
NACHTRAG 14. Juni 2011: Aus der Presse ist heute zu entnehmen, dass genau dieses Luftschiff beim Hessentag abgestürzt ist. Bei einer missglückten Landung fing der Motorenbreich Feuer. Die drei Passagiere konnten sich aufgrund der Geistesgegenwart des Piloten retten, er selber stürzte mit dem Zeppelin auf einem nahegelegenen Feld ab, und kam so auf tragische Weise ums Leben. Die Goodyear-Werbetour wird infolge dessen für das verbliebene Luftschiff bis auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.
Quelle: n-tv.de
- Stargast dieses Wochenendes: Goodyear-Zeppelin aus dem engl. Königreich
- die blauegelbe Zigarre ist ein ungewohnter Anblick
- Während am Flughafen…
- … der Lokalmatador am Boden bleibt
- Klein, aber muss sein: der Tower
- Wind Nordost, Startbahn 03: der normale Flugverkehrgeht indes weiter
- Keine Schattenparker: die kleinen Maschinen parken in der prallen Sonne
- Follow me, Men: Einsatz für das Lotsenauto
- Richtungsweisend: Beschilderung am Rande der Piste
- Die Kuppeln im Hintergrund gehören dem Wetteramt Essen
- Clear for Landing: der Zeppelin naht, die Bodencrew steht bereit
- Sie schnappt sich die Seile, hält sie auf Zug…
- … damit die Gäste in Ruhe ein un aussteigen können
- Einer von zwei Blimps auf der Europatour: die “Spirit of Safety I”
- Der Wind sorgt für waghalsige Flugmanöver
- 39 Meter lang, 13,4 Meter hoch und der Ballon fasst 68.000 Kubikfuß Helium
- Platz ist in der kleinsten Hütte: die Kanzel des Zeppelins
- Die “Sprits of Safety I” hat ihren eigenen Landeplatz
- Hoch über den Köpfen rauschen Interkontinentalflüge oder startende Flugzeuge des nahen Düsseldorfer Airports hinweg
- Ganz schön sportlich: fliegender Start des Luftschiffs ist nur was für entspannte Mägen
- Wenn er erstmal Höhe hat, ist der Rest ein sanftes dahinschweben
- 6 deutsche Städte stehen auf der Route der Safety Tour…
- … und Mülheim war eine von ihnen – Tschüss Zeppelin
Einsortiert unter: Lautmalerei | Schlagwörter: Favoriten, Konzerte, Lieblinge, Musik, persönliches Best-of, Stöckcken
Geschlecht: männlich (immer noch)
Musikrichtung: Elektronik (Synthpop, Darkelectro, Industrial, Trip-Hop, Ambient, Downtempo) und Rock (Metal, New Metal, Alt. Rock, Postrock, Indie, Grunge (ja das hin und wieder auch!))
Bester Sänger: Gavin Hayes (Dredg), Trend Raznor (NIN – nicht wegen seiner Stimme, aber er ist ein wahnsinns Kreativling)
Beste Sängerin: Kate Bush (die Stimme liebt man oder nicht), Pati Yang
Beste Band: U2, Mesh
Coolste Band: Tool/A Perfect Circle, Nine Inch Nails (NIN)
Allerbester Song: With Or Without You – U2
Liebster Oldie: This Corrosion – The Sisters Of Mercy
Was ich momentan höre: Rotersand, VNV Nation, Cold In May
Derzeitiger Geheimtipp: Binary Park – “Worlds Collide”
Bestes Album: Ten (Pearl Jam), Blood Sugar Sex Magik (RHCP), The Joshua Tree (u2), The Fragile (NIN), We Don’t Need To Whisper (Angels And Airwaves)
Bester Videoclip: “Splitting The Atom” und “Atlas Air” von Massive Attack, sowie diverse von Tool
Beste Verpackung: 10.000 Days in der 3D-Ausführung (Tool)
Bestes Instrumentalstück: “Requiem for a Dream” – Clint Mansell
Bestes Corverart: Massive Attack – “Splitting The Atom” (würde ich mir als Kunstdruck auf Leinwand, oder so, an die Wand hängen)
Bester Sampler: die damalige Reihe der “Crossing All Over”, meine eigens fürs Auto zusammengestellten
Beste Live Performane: U2 (die wohl schlicht beste Live-Band der Welt – perfekte Show, statter Sound, auf den Punkt gebrachte Performance)
Schönste musikalische Überraschung: Dredg (als damals zum ersten mal den Song “Same Ol’ Road” hörte)
Herbste Enttäuschung: dass es Harold Faltermeyers Instrumentalstücke aus den Beverly Hills Cop-Filmen nicht auf CD zu bekommen gibt
Schlechtestes Album: Sounds Of The Universe – Depeche Mode (Sorry, aber das für DM aber richtig müde)
Übelste Live-Performance: Frontline Assembly (2010 in Oberhausen: zu laut, zu viel technische Schwierigkeiten bei den Vorbands - das könnt ihr besser!)
Schlimmster Ohrwurm: Numa Numa
Wen oder was ich in der Musik vermisse: Mehr Klasse statt Masse
Worauf ich mich musikalisch als nächstes freue: Auf Rotersand auf dem Blackfield-Festival
Wer mag, darf dieses Stöckchen gerne für seinen Blog kidnappen…
Einsortiert unter: Lautmalerei | Schlagwörter: Favoriten, Film, Lieblinge, persönliches Best-of, Serien, Stöckcken, TV
Angespornt durch die Ergebnisse auf Wortman’s Blog, dachte ich mir, ich entführe dieses “Stöckchen” und fülle es mal mit meinen Vorlieben. Ich war auch direkt mal so unverschämt, und habe es um einige Punkte ergänzt. Und, puh, es war nicht einfach sich teils nur auf eine Nennung zu beschränken…
Geschlecht: männlich
Lieblingsfilm: Star Wars – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Lieblingsgenre: Action, SciFi, Endzeit (Hey, ich bin ein Kerl)
Lieblingsregisseur: Quentin Tarantino, Roland Emmerich (der Weltenzerstörer), David Fincher
Bester Actionfilm: Heat, Smokin’ Aces, Terminator, Stirb langsam 2, Tödliche Weihnachten, Pulp Fiction (da habe ich erwartungsgemäß ne Mehrfachnennung)
Beste Actionkomödie: Bad Boys II, Fight Club (Zu geil – Edward Norton: “Du hast mich in einer schwierigen Situation meines Lebens kennengelernt!”)
Bester Stilelementenmix: Kill Bill I
Beste Komödie: Die große Sause mit Louis de Funès und “Hilfe, es weihnachtet sehr” mit Chevy Chase
Beste Comicverfilmung: Sin City
Bester deutschsprachiger Film: Das Boot
Bester nichtamerikanischer Film: Die purpurnen Flüsse, Pakt der Wölfe
Bester Film mit wahrem Hintergrund: Der längste Tag
Bester (Anti-)Kriegsfilm: Der Soldat James Ryan, Black Hawk Down
Beste Buchverfilmung: -/-
Beste Gameverfilmung: Final Fantasy – Die Mächte in dir (nach über 10 Jahren visuell noch immer ein Genuss)
Beste visuelle Ästethik: Matrix, A Scanner Darkly (ein Hoch auf das Rotoskopieverfahren), Sieben
Bester Geheimtipp: Lucky # Slevin, Memento
Beste Kulisse: Herr der Ringe, Star Wars Episode 3, Hero
Tränen in den Augen: (vor hanebüchenem Schwachsinn) Indy 4 (wie kann Shia Labeouf per Lianenschwingerei genauso schnell sein, wie Harrison Ford in Co. bei der rasenden Verfolgungsjagd entlang der Klippen
Lustigste Szene: die originale Lache von Tom Hanks in “Geschenkt ist noch zu teuer”, als die volle Badewanne durch den Fußboden zwei Etagen tiefer stürzt
Größter Schocker: 28 Days Later (weiß nicht, was mehr schock(ier)t: das geisterhafte London, oder die Überraschungsmomente der Zombies, seiner Zeit H.R. Gigers Alien und die Facehugger
Langweiligster Streifen: Traffic – Die Macht des Kartells (hier wäre ich wahrhaftig beinahe eingeschlafen)
Beste männliche Rolle: Johnny Depp als exzentrischer Cpt. Jack Sparrow, Tom Sizemore als Lt. Col. Danny McKnight in “Black Hawk Down”
Beste weibliche Rolle: Carrie-Anne Moss als Trinity, Selma Hayek als Santanico Pandemonium in “From Dust Till Dawn”
Beste visuelle Effekte: alle Roland-Emmerich-Filme (das hat er echt drauf)
Beste Story: Fight Club
Bestes virales Marketing: Cloverfield
Größte Enttäuschung: Driven (voller logischer, und für mich als Rennsportfan voller inhaltlicher Fehler)
Schlechteste Story: Driven (nicht, dass andere Rennfilme über weniger Klischees verfügten, aber dieser Streifen ist echt großer Käse)
Schlechteste Filmreihe: Fast And Furious (die Welt braucht keinen weiteres Reiskocher-Tuning)
Beste Filmreihe: Star Wars
Beste TV-Serie: 24 und Band of Brothers, Hör mal, wer da hämmert, Stromberg
Bester Bösewicht: Darth Vader
Beste Explosion: Die Yosemite-Park-Vulcan-Explosion in Emmerichs “2012″
Bester Spezialeffekt: die, die man nicht sieht (z. B. die Horde Zugvögel über Manhattan in “The World After Tomorrow”
Beste Verfolgung: Bullit (die Mutter aller Verfolgungsjagden), Days of Thunder (beste Rennszenen), Bad Boys II (Die Verfolgung des Autotransporters)
Bestes Auto im Film: DeLorean aus “Zurück in die Zukunft”, Aston Martin DB 5 aus “James Bond”, Ford Taurus Streifenwagen “Robocop”
Beste Filmszene: 15-Minuten-Ballerei auf offener Straße in “Heat” samt authentischem Originalsound, oder Uma Thurman Schnitzelei im japanischen Teehaus in “Kill Bill I”
Beste Filmsore: Days of Thunder, Gladitor (hmm, komisch – das sind direkt zwei Streifen, zu denen Hans Zimmer die Musik beisteuerte)
Bester Filmsoundtrack: Matrix
Am längsten erwartet: Cloverfield
Gewünschte Themaverfilmung: mal wieder ein großer Katastrophenstreifen (kein Endzeitkrams), oder eine gute, alte Actionkomödie im Stil der 80er Jahre
Die Idee am Stöckchen trägt mutmaßlich Patricia.































































































































